Opferzahl nach Tropensturm in Madagaskar steigt auf 20 - schwere Schäden auf der Insel

Der tropische Wirbelsturm "Batsirai" hat in der Nacht zum 6. Februar die vor Afrikas Ostküste liegende Insel Madagaskar erreicht und in der Ostregion schwere Schäden angerichtet.

Johannesburg. Der tropische Wirbelsturm „Batsirai“ hat nach ersten Behördenschätzungen auf der vor Afrikas Ostküste liegenden Insel Madagaskar mehr Schäden angerichtet als bisher erkennbar war. Mindestens 20 Menschen kamen nach jüngsten Behördenangaben vom Montag ums Leben. Tausende Häuser stehen unter Wasser oder wurden komplett zerstört, mindestens 55.000 Menschen wurden vorübergehend obdachlos. Auf Luftbildern, die die Welthungerhilfe vom Südwesten der Insel veröffentlichte, standen ganze Ortschaften und viele Ackerflächen unter Wasser. Einige Brücken und Straßenverbindungen waren unterbrochen.

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„Batsirai“ hatte in der Nacht zum Sonntag die Insel heimgesucht. Hilfsorganisationen befürchten nachhaltige Schäden, da die Menschen dort noch immer unter den verheerenden Zerstörungen eines vorangegangenen Wirbelsturms leiden. Das Technische Hilfswerk (THW) entsandte erste Hilfskräfte zur Schadensermittlung. Der Tropensturm kam von der Insel Mauritius, wo mindestens ein Mensch ums Leben kam. Der Süden von Afrika befindet sich derzeit in der Zyklon-Saison, die bis März oder April schwere Stürme und Niederschläge mit sich bringen kann. Erst vor rund zwei Wochen hatte Tropensturm „Ana“ die Staaten Madagaskar sowie Mosambik, Malawi, Simbabwe und Sambia verwüstet.

RND/dpa

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