Norwegens Ex-Ministerpräsident an US-Flughafen festgehalten

Der frühere norwegische MP Kjell Magne Bondevik wurde an einem US-Flughafen festgehalten.

Der frühere norwegische MP Kjell Magne Bondevik wurde an einem US-Flughafen festgehalten.

Washington. Er sei am Dienstag daran gehindert worden, den Airport Dulles nahe Washington zu verlassen, nachdem die Grenzbeamten gesehen hätten, dass er 2014 den Iran besucht hatte, sagte Bondevik dem lokalen Sender ABC7. Anschließend sei er eine Stunde lang festgehalten worden.

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„Ich verstehe natürlich die Angst davor, dass Terroristen ins Land kommen“, sagte er dem Sender. Es sei jedoch offensichtlich gewesen, dass er kein Terrorist sei. „Es hätte klar sein müssen, als sie gesehen haben, dass ich einen Diplomatenpass habe und ein früherer Ministerpräsident bin“, fügte er hinzu. „Das sollte ihnen ausreichend zeigen, dass ich kein Problem und keine Bedrohung für das Land darstelle, und sie sollten mich unverzüglich gehen lassen, aber das haben sie nicht.“

Die Grenzbeamten beriefen sich nach Angaben Bondeviks bei der Maßnahme nicht auf das von Präsident Donald Trump erlassene Einreiseverbot für Menschen aus sieben Ländern, sondern auf eine Verschärfung der Visa-Bestimmungen durch dessen Vorgänger Barack Obama. Nach diesen brauchen Bürger aus 38 Ländern, darunter Norwegen – ein Visum, wenn sie in die USA einreisen wollen und nach 2011 im Iran, Irak, Syrien oder dem Sudan waren.

Von RND/dpa

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