Mann gilt als schuldunfähig

Mutter erstochen und Kopf abgetrennt: Mann muss in die Psychiatrie

Nach der grausamen Tötung seiner Mutter ist ein Mann aus Mülheim an der Ruhr am Dienstag in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Laut Urteil hat der 36-Jährige am 1. Dezember 2021 mit einem Küchenmesser auf seine Mutter eingestochen.

Nach der grausamen Tötung seiner Mutter ist ein Mann aus Mülheim an der Ruhr am Dienstag in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Laut Urteil hat der 36-Jährige am 1. Dezember 2021 mit einem Küchenmesser auf seine Mutter eingestochen.

Duisburg. Nach der grausamen Tötung seiner Mutter ist ein Mann aus Mülheim an der Ruhr am Dienstag in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Laut Urteil hat der 36-Jährige am 1. Dezember 2021 mit einem Küchenmesser auf seine Mutter eingestochen. Anschließend hatte er den Kopf der 68-Jährigen abgetrennt und mit dem Unterteil eines Tisches zertrümmert.

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Im Prozess am Duisburger Landgericht hatte der psychisch kranke Mann zu den Vorwürfen geschwiegen. Er war nach der Tat blutüberströmt vor dem Haus seiner Mutter festgenommen worden.

Mann gilt als schuldunfähig

Laut Urteil hat der 36-Jährige zur Tatzeit unter Halluzinationen und Wahnvorstellungen gelitten. „Er hat seine Mutter gar nicht mehr gesehen, sondern dachte, einen Roboter vor sich zu haben“, sagte Richter Mario Plein. In diesem Roboter habe er einen Chip vermutet, der aus seiner Sicht geeignet war, Corona zu bekämpfen. Das habe er dem vom Gericht beauftragten Psychiater berichtet.

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Im Prozess galt der aus Bosnien-Herzegowina stammende Mann als schuldunfähig. Die Unterbringung erfolgte laut Urteil zum Schutz der Allgemeinheit. Die Tat selbst werteten die Richter als Totschlag. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

RND/dpa

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