Mit Armbrust bewaffnet festgenommen

20-Jähriger wegen geplanter Tötung von Königin Elizabeth II. vor Gericht

Der Angeklagte war bei der Anhörung aus der Ferne zugeschaltet und nicht im Gerichtssaal vor Ort.

Der Angeklagte war bei der Anhörung aus der Ferne zugeschaltet und nicht im Gerichtssaal vor Ort.

London. Ein im vergangenen Jahr auf dem Anwesen von Schloss Windsor festgenommener Mann hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft die britische Königin Elizabeth II. töten wollen. Das habe der 20-jährige Angeklagte vor seiner Festnahme am ersten Weihnachtstag 2021 der Polizei gesagt, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch bei einer Gerichtsanhörung in London mit. Dem Mann wird unter dem Hochverratsgesetz von 1842 zur Last gelegt, versucht zu haben, ihrer Majestät Schaden zuzufügen. Anklagen unter dem Gesetz sind selten.

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Der 20-Jährige aus Southampton soll bewaffnet mit einer Armbrust und vermummt das Schlossanwesen betreten haben. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme hatte sich die Königin in dem Anwesen aufgehalten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollte der Verdächtige sich für den Umgang mit Indern rächen. Er habe etwa 20 Personen ein Video geschickt, in dem er angegeben habe, er werde ein Attentat auf die Monarchin verüben. Um sich Zugang zur Königsfamilie zu verschaffen, habe der Mann versucht, sich dem britischen Militär und der Polizei des britischen Verteidigungsministeriums anzuschließen.

Der Angeklagte war bei der Anhörung aus der Ferne zugeschaltet. Er hielt sich in einer psychiatrischen Anstalt, einer Hochsicherheitsanlage, auf. Für ihn wurde Untersuchungshaft bis zu seinem nächsten Gerichtstermin am 14. September angeordnet.

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RND/AP

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