Keine Rettungsgasse – Sieben Verletzte auf A7

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Burghaun/Fulda. Sieben Menschen, darunter drei Kinder, sind bei einem Unfall auf der Autobahn 7 in Osthessen verletzt worden. Ein 28 Jahre alter Mann hatte am Sonntagabend nahe Burghaun im Kreis Fulda bei nasser Fahrbahn und wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, wie die Polizei mitteilte. Er krachte in die Leitplanke und wurde schließlich gegen einen anderen Wagen geschleudert. Die Einsatzkräfte kamen zunächst nicht zur Unfallstelle durch, weil keine Rettungsgasse gebildet wurde.

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„Wie durch ein Wunder“ keine Schwerverletzten

Verletzungen erlitten der 28-jährige Unfallverursacher selbst sowie seine Lebensgefährtin und ihre drei Kinder im Alter von vier Monaten, einem und sechs Jahren. Die sechsjährige Tochter wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen – wegen eines „unklaren Verletzungsbildes“. Sie hatte hinten im Auto in der Mitte gesessen. Auch das Paar in dem anderen Auto, ein 31-Jähriger und seine 29 Jahre alte Lebensgefährtin – kam in eine Klinik. „Wie durch ein Wunder“ sei niemand lebensgefährlich verletzt worden, teilte die Polizei mit. Den Sachschaden schätzte sie auf 35.000 Euro.

„Wieder einmal musste die Autobahnpolizei den Autofahrern ein schlechtes Stauverhalten attestieren“, hieß es in einer Mitteilung vom Montag. Es sei schwierig gewesen, sich einen Weg zur Unfallstelle zu bahnen. Insgesamt kamen vier Rettungswagen und ein Hubschrauber zum Einsatz, die Autobahn war rund anderthalb Stunden voll gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweise auf sieben Kilometern.

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Es ist nicht das erste Mal, dass Rettungskräfte auf der A7 nicht zur Unfallstelle gelangen können. Im Februar mussten die Retter zwei Kilometer zu den Verletzten zu Fuß laufen.

Von RND/dpa

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