Keine eindeutige Antwort

Katter oder Kah-tar: Wie spricht man den Landesnamen des WM-Gastgebers korrekt aus?

Das Logo und das Maskottchen der Fußball-WM 2022 „La eeb" schweben vor dem Eröffnungsspiel durch das Stadion.

Das Logo und das Maskottchen der Fußball-WM 2022 „La eeb" schweben vor dem Eröffnungsspiel durch das Stadion.

Die Berichterstattung des ZDF rund um das Eröffnungsspiel der Fußball-WM in Katar hat manch eine Zuschauerin oder Zuschauer verwirrt zurückgelassen. Denn von Kommentator Béla Réthy und anderen Angestellten des Senders hörte man häufiger das Wort „Katter“. Was klingt wie ein Messer zum Schneiden von Teppichen, entpuppt sich jedoch als alternative Aussprache des Namens des Gastgeberlandes der Weltmeisterschaft.

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Wie spricht man den Landesnamen also richtig aus? Katter oder Kah-tar? Die Antwort auf diese Frage ist nicht eindeutig. Das liegt daran, dass der arabische Buchstabe qof/qaf (ق) in den meisten europäischen Sprachen so nicht existiert. Daraus folgen verschiedene Möglichkeiten, den Namen Katars auszusprechen.

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Die wichtigsten Spiele der Fußball-WM in Katar laufen bei ARD und ZDF. Die Telekom überträgt indes alle Spiele - und will Geld dafür.

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Kahtar oder Kattar? Duden führt zwei Aussprachen auf

Und so bietet der Duden zwei Aussprachen als korrekt an: „Kah-tar“ mit langgezogenem ersten „a“ und eine Alternative, die etwas schneller ausgesprochen wird – etwa „Kattar“. Doch auch außerhalb von Deutschland ist man sich bei der Aussprache nicht einig.

So führt auch das Cambridge Dictionary zwei verschiedene Aussprachen auf – eine für das US-amerikanische Englisch und eine zweite Variante für das Vereinigte Königreich. Während man in den USA den Landesnamen wie „Kah-tar“ – mit einer etwas länger gezogenen zweiten Silbe – ausspricht, klingt die britische Variante eher nach „Cutter“, beide Silben werden also bei der Aussprache gleich gewichtet.

Letztendlich liegt man also mit allen hier aufgeführten Aussprachen richtig. Hinzu kommen noch weitere Alternativen, die je nach der Muttersprache des Redners etwas anders klingen. Die Angestellten des ZDF wählten lediglich eine in Deutschland etwas seltener zu hörende Variante.

RND/sic

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