Hotel berichtet von „Drohungen und Hass“

Gitarrenkonzert von Reagan-Attentäter John Hinckley in New York abgesagt

John Hinckley Jr. auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2003.

John Hinckley Jr. auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2003.

New York. Ein New Yorker Hotel hat ein geplantes Gitarrenkonzert des gerade aus der gerichtlichen Aufsicht entlassenen Reagan-Attentäters John Hinckley Jr. abgesagt. Das Market Hotel in Brooklyn nannte in sozialen Medien „sehr reale und sich verschlimmernde Drohungen und Hass“ als Begründung für die Absage des Auftritts am 8. Juli.

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Der heute 67-jährige Hinckley hatte 1981 in Washington das Feuer auf den damaligen Präsidenten Ronald Reagan eröffnet und den Staatschef, dessen Pressesprecher Jamey Brady und zwei Sicherheitsbeamte verletzt. Brady blieb für den Rest seines Lebens gelähmt.

Auch Auftritte in Chicago und Hamden abgesagt

In den vergangenen Jahren hatte Hinckley Songs auf Spotify und Videos von sich auf Youtube veröffentlicht, in denen er sang und Gitarre spielte. Für die Zeit nach seiner Entlassung aus gerichtlicher Aufsicht waren mehrere Auftritte geplant, Veranstaltungsorte in Chicago und Hamden hatten diese aber bereits abgesagt. Das Market Hotel schloss sich am Mittwoch an und erklärte, es habe einmal eine Zeit gegeben, in der eine solche Sache möglich gewesen wäre, „vielleicht ein bisschen anstößig, und die Reaktion wäre: „Es ist nur ein Kerl, der eine Show spielt, wem schadet das, es ist ein freies Land““, erklärte das Hotel auf Instagram. „Wir leben nicht mehr in dieser Art von freiem Land, mit allen Vor- und Nachteilen.“

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Hinckley schrieb am Donnerstag bei Twitter, der Veranstalter der Konzerte werde sich nach neuen Veranstaltungsorten umschauen.

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Ein Geschworenengericht befand Hinckley wegen Unzurechnungsfähigkeit für nicht schuldig. Er war jahrzehntelang in einer psychiatrischen Klinik in Washington untergebracht. Die Auflagen wurden langsam gelockert, seit 2016 lebte er bei seiner Mutter. Am Mittwoch wurde die gerichtliche Aufsicht aufgehoben.

RND/AP/seb

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