Ist das noch Hecke oder soll das weg?

Nicht selten ein nachbarschaftliches Politikum: Gartenhecke (Symbolbild).

Nicht selten ein nachbarschaftliches Politikum: Gartenhecke (Symbolbild).

Karlsruhe. Die betroffenen Nachbarn wohnen am Hang auf übereinanderliegenden Grundstücken. An der Grenze ist eine Stufe im Gelände mit einer ein Meter hohen Mauer. Dort entlang hat der untere Nachbar eine Lebensbaum-Hecke, die dem oberen viel zu hoch ist.

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Eine Hecke ist eine Hecke ist eine Hecke

In Bayern, wo der Fall angesiedelt ist, sind maximal zwei Meter erlaubt. Die Sache ging bis an den Bundesgerichtshof in Karlsruhe, um zu klären, was das heißt – vom Boden oder vom Mauerrand aus. Die Richter entscheiden sich für die Mauer: Alles darunter störe ja nicht.

Dem unteren Nachbarn mit der Hecke hilft das allerdings nicht. Sie ist inzwischen sechs Meter hoch. Nach dem Urteil sind zwar drei Meter erlaubt. Er hatte aber auf die Verjährung gehofft: Beschwert sich fünf Jahre lang niemand über die unzulässige Höhe, muss nicht mehr gestutzt werden. Die Hecke wurde 2009 oder 2010 auf 2,90 Meter gekappt – ordnungsgemäß, wie nun feststeht. Zu Beginn des Streits war die Hecke also noch keine fünf Jahre zu hoch.

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Von RND/dpa

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