Hurrikan „Ophelia“ zieht weiter Richtung Irland

Hurrikan „Ophelia“ nimmt Kurs auf Irland

Hurrikan „Ophelia“ nimmt Kurs auf Irland

Dublin. Die britischen Inseln bereiten sich zu Beginn der Woche auf stürmisches Wetter vor. Grund ist der Hurrikan „Ophelia“, der sich aktuell auf die irische Küste zubewegt. In mehreren Grafschaften im Westen Irlands gilt am Montag und in der Nacht zu Dienstag die höchste Wetterwarnstufe. Schulen sollen dort zu Wochenbeginn geschlossen bleiben. Die Flughäfen in Dublin und Shannon riefen Passagiere auf, den Status ihres Flugs zu überprüfen, bevor sie sich auf den Weg zum Airport machen. Auch Einheiten des irischen Militärs wurden in Bereitschaft versetzt.

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Üblicherweise entstehen tropische Wirbelstürme in der Passatwindzone und ziehen mit östlichen Winden Richtung Amerika. Wie der „Deutsche Wetterdienst“ mitteilt, habe „Ophelia“ sich jedoch ungewöhnlich weit nördlich gebildet. Die südwestliche Höhenströmung treibt den Sturm daher Richtung Europa, wo er Berechnungen zufolge zunächst an den Azoren vorbeizieht und dann auf die irische Künstel treffen wird.

Höchstgeschwindigkeiten bis zu 130 Stundenkilometer

Obwohl „Ophelia“ beim Eintreffen auf das Festland kein Hurrikan mehr sein wird, warnen Meteorologen vor den Folgen des Sturm. Anwohner müssen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 130 Stundenkilometern rechnen. Die örtlichen Wetterdienste warnten vor umherfliegenden Trümmerteilen, Überschwemmungen, abgedeckten Dächern, gefährlichem Wellengang und Stromausfällen. Zug- und Fährverbindungen könnten unterbrochen werden, hieß es in einer Wetterwarnung für Nordirland.

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Betroffen sind vor allem der Westen Irlands, sowie der Norden und Westen des Vereinigten Königreichs. Der Sturm soll im Laufe des Montagmorgens auf die Küste treffen. „Ophelia“ weckt Erinnerungen an den „Great Storm“ , der am 16. Oktober 1987 über Großbritannien fegte und 18 Menschen das Leben kostete.

Von RND/dpa

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