Hessische Stadt will Hitler Ehrenbürgerwürde aberkennen

Als Zeichen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit will die Stadt Babenhausen Adolf Hitler die Ehrenbürgerwürde aberkennen. (Archivbild)

Als Zeichen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit will die Stadt Babenhausen Adolf Hitler die Ehrenbürgerwürde aberkennen. (Archivbild)

Babenhausen . Als Zeichen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit will die Stadt Babenhausen im Kreis Darmstadt-Dieburg Adolf Hitler die Ehrenbürgerwürde aberkennen. „Die Ehrenbürgerschaft erlischt ja automatisch mit dem Tode“, sagte Bürgermeister Dominik Stadler am Freitag den Zeitungen der VRM.

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Babenhausen folgt anderen Städten

Formal sei der Nazi-Diktator daher schon kein Ehrenbürger mehr. Die Stadt wolle aber ein Statement setzen. „Auch im Zeichen der Anschläge von Hanau und weil wir 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland feiern.“

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Bei der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am nächsten Donnerstag (15.7.) steht der Antrag auf der Tagesordnung. Dem Bericht zufolge war Hitler Ende April 1933 zum Ehrenbürger von Babenhausen ernannt worden. Andere Städte in Hessen haben ihm und anderen Nazis bereits zu einem früheren Zeitpunkt noch einmal formal die Ehrenbürgerwürde aberkannt.

RND/dpa

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