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Frau verliert 51.000 Euro: Prozess gegen Liebesbetrüger gestartet

Wenn Betrüger die Sehnsucht nach Liebe ausnutzen: Bei der Masche des Romance-Scamming nehmen die Täter nur digital zu ihren Opfern Kontakt auf und wickeln sie um den Finger.

Einsamkeit und der Wunsch nach Liebe werden von Betrügern oft schamlos ausgenutzt (Symbolbild).

Pasewalk/Euskirchen. Im Zusammenhang mit einem Liebesbetrug in Vorpommern muss sich ein 32-jähriger Mann Ende Februar vor dem Amtsgericht Pasewalk verantworten. Dem Beschuldigten wird Beihilfe zum bandenmäßigen Betrug vorgeworfen, wie ein Sprecher des Gerichtes am Dienstag sagte. Er soll mit Komplizen eine inzwischen 65 Jahre alte Frau aus Anklam (Vorpommern-Greifswald) um insgesamt 51.000 Euro betrogen haben.

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Mit Liebesbeteuerungen manipuliert

Jemand aus der Bande hatte im Oktober 2018 über Facebook und andere soziale Medien Kontakt zu der Anklamerin aufgenommen. Über Liebeserklärungen wurde die Frau dazu gebracht, nach und nach Geld an den vermeintlichen Liebhaber zu überweisen - bis Februar 2019. Nach Gesprächen mit Bekannten kamen dem Opfer Zweifel und die Frau erstattete schließlich Anzeige bei der Polizei.

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Die Ermittler verfolgten die Spuren der mutmaßlichen Bande bis nach Nordrhein-Westfalen, wo der 32-jährige Beschuldigte 2021 in der Region Euskirchen verhaftet wurde. Auf einem Konto von ihm soll das Geld zunächst gelandet sein. Für den Prozess am 22. Februar ist nur ein Verhandlungstag geplant.

RND/dpa

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