Frau stürzt von hochfahrender Zugbrücke in den Tod

Eine Zugbrücke zwischen Palm Beach und dem Festland Floridas ist für eine Frau in den USA zur Todesfalle geworden (Symbolbild).

West Palm Beach. Eine Zugbrücke zwischen Palm Beach und dem Festland Floridas ist für eine Frau in den USA zur Todesfalle geworden. Sie habe ihr Fahrrad auf der beweglichen Brücke geschoben und sich rund drei Meter vor der Sicherheitsschranke für Fahrzeuge befunden, als auf einmal die Brücke hochgefahren worden sei, sagte Mike Jachles, ein Polizeisprecher in West Palm Beach, im Gespräch mit Medien. Die Frau habe sich noch festzuhalten versucht. Ein Passant habe versucht, sie zu ergreifen und wegzuziehen, habe jedoch den Halt verloren. Tragischerweise sei die Frau fünf oder sechs Etagen in die Tiefe gestürzt, wo sie auf dem Asphalt aufgeprallt und gestorben sei.

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Warum der Brückenwärter den Brückenbogen hochklappte, noch ehe ihn Passanten verlassen hatten, werde nun untersucht, sagte Jachles weiter. Der Vorfall hat den Wärter nach einem Bericht der Zeitung „Palm Beach Post“ in tiefe Verzweiflung gestürzt. Gewartet wird die Zugbrücke von der Verkehrsbehörde des US-Staats Florida, das Personal für deren Betrieb stellt aber ein privater Auftragnehmer.

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Der Aktivist Juan Orellana, der sich für sicheres Fahrradfahren stark macht, sagte dem lokalen Fernsehsender WPTV, dass der Ort Palm Beach nur über drei Brücken erreichbar sei. Dies sei die Hauptbrücke, daher werde sie viel von Fahrradfahrern genutzt. Eigentlich ist die Brücke mit allerlei technischen Vorrichtungen ausgestattet, die Auto- und Fahrradfahrer warnen, wenn sie hochfährt. So ertöne eine Glocke, ehe der Schlagbaum sich senke. Dann müsse man aus dem Weg gehen, ehe die Brücke hochfahre, ergänzte Orellana. Nach dem Vorfall vom Sonntag wurde die Brücke für mehr als sechs Stunden geschlossen.

RND/AP

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