Weiteres Kind verletzt

USA: Achtjähriger Junge erschießt kleines Baby mit der Waffe seines Vaters

In den USA hat ein Achtjähriger versehentlich ein Baby mit einer Waffe in einem Motelzimmer erschossen. (Symbolbild)

In den USA hat ein Achtjähriger versehentlich ein Baby mit einer Waffe in einem Motelzimmer erschossen. (Symbolbild)

Washington. Ein acht Jahre alter Junge hat im US-Bundesstaat Florida mit der Waffe seines Vaters ein einjähriges Mädchen erschossen und ein weiteres Kleinkind verletzt. Der Vater hatte seine Waffe in einem Hotelzimmer zurückgelassen, wo der Junge sie fand, damit spielte und dann wohl unabsichtlich einen Schuss abfeuerte, wie der zuständige Sheriff im Bezirk Escambia, Chip Simmons, am Montag (Ortszeit) erklärte. Der Schuss traf zunächst das einjährige Mädchen, dann verletzte die Kugel noch eine Zweijährige. Die Mutter der beiden Mädchen war die Freundin des Waffenhalters, ein mehrfach verurteilter Straftäter, wie Simmons bei einer Pressekonferenz erläuterte.

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Vater ist 14-facher Straftäter

Nach dem Vorfall vom Sonntag sei der 45 Jahre alte Vater ins Hotelzimmer in Pensacola zurückgekommen und habe nach Ansicht der Ermittler zunächst die Waffe und Drogen versteckt, sagte Simmons weiter. Ihm werde nun Waffenbesitz als verurteilter Straftäter, Behinderung der Ermittlungen, schuldhafte Fahrlässigkeit und nicht sachgerechtes Aufbewahren einer Waffe zur Last gelegt.

„Was uns hier vorliegt ist ein 14-fach verurteilter Straftäter, der mit seiner Freundin in einem örtlichen Motel eine Waffe hat; er lässt die Waffe zurück, sichert sie nicht ordentlich, was es seinem acht Jahre alten Sohn ermöglicht, die Waffe zu nehmen und abzufeuern; er tötet eine Einjährige und verletzt eine Zweijährige“, sagte Simmons.

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Die Zweijährige sei nicht lebensgefährlich verletzt worden, erklärte Simmons. Ihre Zwillingsschwester, die sich ebenfalls in dem Hotelzimmer befand, blieb demnach körperlich unverletzt. Der Vater kam zunächst in Haft und später gegen eine Kaution in Höhe von 41.000 US-Dollar (39.000 Euro) frei.

RND/dpa/AP

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