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Ihm drohen drei Jahre Haft

Ex-Polizist bekennt sich im Fall George Floyd der Beihilfe zum Totschlag schuldig

Ein Graffiti des Künstlers Eme Freethinker in Berlin gedenkt an den bei einem Polizeieinsatz verstorbenen George Floyd. Ein Ex-Polizist hat sich nun der Beihilfe zum Totschlag schuldig bekannt.

Ein ehemaliger Polizeibeamter aus Minneapolis hat sich am Mittwoch der Beihilfe zum Totschlag des Schwarzen George Floyd schuldig bekannt. Thomas Lane traf eine Absprache mit der Staatsanwaltschaft, die im Gegenzug für sein Schuldbekenntnis einen anderen Anklagepunkt fallenließ. Lane wurde wie zwei andere Ex-Polizisten bereits schuldig gesprochen, während der Festnahme Floyds im Mai 2020 gegen dessen Bürgerrechte verstoßen zu haben. Das Strafmaß ist noch nicht bekannt.

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Lane drohen nun drei Jahre Haft, die er in einem Bundesgefängnis verbüßen dürfte. Sein ehemaliger Kollege Derek Chauvin bekannte sich im vergangenen Jahr der Verletzung von Floyds Bürgerrechten schuldig und muss mit einer Haftstrafe zwischen 20 und 25 Jahren rechnen. Chauvin wurde zuvor wegen Totschlags zu 22 1/2 Jahren Haft verurteilt. Er hatte bei einer versuchten Festnahme mehr als neun Minuten auf Floyds Hals gekniet und ihn damit getötet. Lane hielt Floyds Beine fest, während einer anderer Beamter auf dem Rücken des Schwarzen kniete. Ein weiterer Polizist hinderte Passanten daran, Floyd zu helfen.

Die beiden ehemaligen Kollegen von Floyd und Lane werden im Juni erneut vor Gericht gestellt.

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RND/AP

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