Deutsch-polnische Polizei zerschlägt Schleuserring

An der deutsch-polnischen Grenze Ludwigsdorf kontrollieren Mitarbeiter der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf Reisende aus Polen.

An der deutsch-polnischen Grenze Ludwigsdorf kontrollieren Mitarbeiter der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf Reisende aus Polen.

Dresden. Nachdem es auf deutscher Seite bereits im November vergangenen Jahres zu großangelegten Durchsuchungsaktionen in vier Bundesländern gekommen sei, habe es Ende Juni in Polen weitere Durchsuchungen und zehn Festnahmen gegeben, teilte die Bundespolizei jetzt mit.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Dadurch sei das Schleusernetzwerk, das vornehmlich von Polen aus agiert habe, zerschlagen worden, sagte der Leiter der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle, Markus Pfau. Erstmals war dabei eine gemeinsame Ermittlungsgruppe auf Grundlage des neuen deutsch-polnischen Polizeivertrages im Einsatz.

„Die 2015 mit der Novelle des deutsch-polnischen Polizeivertrages eingeführten neuen Möglichkeiten der operativen Zusammenarbeit in Form einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe haben sich somit erstmals bewährt und waren Grundlage des Ermittlungserfolges“, betonte der Präsident der Bundespolizeidirektion Pirna, Jörg Baumbach.

Die Schleuserbande soll in mehr als 15 Fällen 348 vorwiegend syrische Staatsangehörige unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen nach Deutschland gebracht haben. Da die Kriminellen international agieren war es für die Polizei in der Vergangenheit teilweise schwierig, gegen die Schleuser, die am Leid der Flüchtlinge verdienen, vorzugehen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von RND/dpa

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen