Das absurde Motiv des Kettensägen-Angreifers

Die Innenstadt von Schaffhausen kurz nach dem Kettensägen-Angriff.

Die Innenstadt von Schaffhausen kurz nach dem Kettensägen-Angriff.

Schaffhausen. Erst stürmte er mit einer Kettensäge bewaffnet im schweizerischen Schaffhausen die Filiale einer Versicherung, dann versteckte er sich stundenlang im Wald vor der Polizei: Franz W. hielt vor einigen Wochen die Schweiz und Deutschland samt ihrer Polizeibeamten in Atem. Nun sind gut vier Wochen nach dem Kettensägen-Angriff Details zum Motiv des psychisch kranken Mannes bekannt geworden.

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Der 50-Jährige habe vor 18 Jahren einen schweren Autounfall gehabt und jahrelang mit seiner Krankenkasse über Zahlungen gestritten, zitiert die Gratiszeitung „20 Minuten“ dessen Anwalt Thomas Fingerhuth am Dienstag.

Franz W. war am 24. Juli in eine Filiale einer Krankenkasse in Schaffhausen eingedrungen und hatte zwei Mitarbeiter mit einer Kettensäge verletzt. Er flüchtete. Einen Tag später wurde der Mann in Thalwil im Kanton Zürich festgenommen. Franz W. galt seit langem als psychisch auffällig und soll wochenlang in einem Waldstück bei Schaffhausen in einem Auto gehaust haben.

Sein Mandant habe bei dem Unfall 1999 schwerste Kopfverletzungen und Dauerschäden erlitten, sagte der Anwalt. Der Streit mit der Krankenkasse habe sich über Jahre hingezogen. „Am Schluss eskalierte die Situation“, zitiert die Zeitung den Anwalt. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich nicht.

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Von RND/dpa

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