Täter stand bereits unter laufender Bewährung

Nächster Halt Gefängnis: Maskenverweigerer schlägt im Bus zu

In den Läden fällt die Maskenpflicht, in Bus und Bahn ändert sich nichts.

An einem Bus ist ein Hinweis auf das Tragen einer Maske zu sehen. (Archivfoto)

Frankfurt/Main. Nach Faustschlägen und Beleidigungen in einem Frankfurter Linienbus ist ein Mann vom Amtsgericht Frankfurt zu einer Haftstrafe von einem Jahr und vier Monaten ohne Bewährung verurteilt worden. Der erheblich alkoholisierte 28 Jahre alte Mann hatte sich im Dezember vergangenen Jahres in dem Bus geweigert, eine Mund-Nasen-Bedeckung anzulegen. Auf entsprechende Hinweise anderer Fahrgäste reagierte er mit Faustschlägen. Auch die vom Fahrer benachrichtigten Polizeikräfte ging er körperlich an.

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Vor Gericht behauptete der Angeklagte, sich an nichts mehr erinnern zu können. Verurteilt wurde er am Dienstag schließlich wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Nachdem er bereits unter einer laufenden Bewährungsfrist stand, setzte das Gericht die neue Freiheitsstrafe nicht noch einmal zur Bewährung aus. Auch die Staatsanwaltschaft hatte für einen Gefängnisaufenthalt des Maskenverweigerers votiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

RND/dpa

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