Grund war ein Oberleitungsschaden

470 Bahnreisende sitzen stundenlang in überhitztem ICE fest

Ein ICE steht in der Sonne. (Archivfoto)

Ein ICE steht in der Sonne. (Archivfoto)

Bei Außentemperaturen von fast 30 Grad ist am Dienstagnachmittag ein ICE in Bayern liegen geblieben. Rund 470 Personen mussten laut übereinstimmenden Medienberichten mehrere Stunden in den immer heißer werdenden Wagons ausharren.

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Ursache für die Panne war ein Oberleitungsschaden, wie die Deutsche Bahn gegenüber dem Portal „t-online“ mitteilte. Demnach war die Oberleitung heruntergekommen, der Schnellzug, der in Richtung Berlin unterwegs war, gegen 14.30 Uhr dagegen gefahren. „Zunächst ging es darum, sicherzustellen, dass kein Strom mehr auf der Leitung ist“, sagte eine Sprecherin der Bahn demnach. „Die Sicherheit der Fahrgäste hat oberste Priorität.“

Erst nach mehreren Stunden konnte der Zug mit einer Diesellok in den Bahnhof Forchheim gebracht werden – in den Wagons sei die Temperatur zu dem Zeitpunkt bereits auf über 40 Grad angestiegen. „Manchen ging es nicht ganz so gut“, sagte der Notarzt Thomas Hartl gegenüber TV Oberfranken über die Reisenden. Einige klagten über Kreislaufprobleme, es habe aber niemand ins Krankenhaus gebracht werden müssen.

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RND/seb

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