Autos stürzen in sechs Meter tiefes Loch

Zwei Autos stürzen in sechs Meter tiefes Loch: Die Feuerwehr musste eine Frau retten – sie konnte sich zwar aus ihrem Auto befreien, aber kam nicht alleine aus dem Loch heraus.

Zwei Autos stürzen in sechs Meter tiefes Loch: Die Feuerwehr musste eine Frau retten – sie konnte sich zwar aus ihrem Auto befreien, aber kam nicht alleine aus dem Loch heraus.

Los Angeles. Ein heftiger Pazifiksturm hat am Freitag in Kalifornien mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen. In Los Angeles starb ein Mann bei einem Stromschlag, als ein umstürzender Baum eine Stromleitung auf ein Auto riss, teilten Polizei und Feuerwehr mit. Im Bezirk von San Bernardino fanden Einsatzkräfte einen Toten in einem mit Wasser gefüllten Fahrzeug. Dem nationalen Wetterdienst zufolge könnte es sich um den schwersten Sturm im Süden Kaliforniens seit 1995 handeln, auch am Sonnabend sollte es weiter regnen.

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Frau stürzte mit Auto in sechs Meter tiefes Loch

Im Vorort Sun Valley wurden 15 Menschen in Sicherheit gebracht, nachdem Hochwasser zehn Autos auf einer Straße festgesetzt hatte. Feuerwehrleute retteten zudem sieben Menschen und zwei Hunde aus einer Erholungsanlage am Fluss von Los Angeles. Eine Person sei ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es.

Manche Ortschaften mussten evakuiert werden – östlich von Los Angeles etwa verließen in Duarte 180 Menschen ihre Wohnungen. Auch im Westen von Santa Barbara, in Camarillo Springs, kam es den Behörden zufolge zu vorläufigen Räumungen. Der Katastrophenschutz warnte vor möglichen Erdrutschen und Stromschnellen aus Schlamm und Geröll. Die Stürme erreichten Geschwindigkeiten von 96 Kilometern pro Stunde. In Studio City stürzten zwei Autos in ein sechs Meter tiefes Loch.

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Das Unglück wurde zufällig live im Fernsehen übertragen. Ein Mann konnte sein Auto noch rechtzeitig verlassen, bevor es in das Loch fiel. Die Fahrerin des anderen Autos stürzte dagegen in die Tiefe. Sie habe aber aus dem Wagen herausklettern und sich auf das Fahrzeugdach retten können – von dort habe sie um Hilfe gerufen, berichtete sie der "Los Angeles Times". Sie habe gedacht, sie werde sterben. Dann habe sie Feuerwehrleute gehört – die Einsatzkräfte halfen ihr aus dem Loch heraus.

Rund 100.000 Menschen ohne Strom

Bis zur Hälfte aller Schnell- und Landstraßen im Umkreis von Los Angeles waren zeitweise gesperrt und rund 100.000 Menschen ohne Strom. Die Behörden warnten vor möglichen Erdrutschen, in Duarte wurden 200 Häuser vorsichtshalber evakuiert. In Forest Falls riss eine Schlammlawine weite Teile eines Berghanges in die Tiefe.

Im Norden von Kalifornien überwachten Einsatzkräfte den gebeutelten Oroville-Staudamm, der in den vergangenen Tagen bereits viel Wasser abgefangen hatte. Dessen Abflusskanäle befinden sich in Reparatur. Sie seien zuversichtlich, dass das Reservoir auch erneute Regenmassen bewältigen könne, teilten Behördenvertreter mit.

Entwarnung gab es vorerst nicht: Meteorologen sagten für die Nacht zum Sonntag weitere schwere Regenfälle voraus.

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Von dpa/AP/RND

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