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Anwalt des Angreifers von Würzburg: Mandant womöglich suizidgefährdet

In Würzburg haben Bürgerinnen und Bürger Blumen und Kerzen niedergelegt.

In Würzburg haben Bürgerinnen und Bürger Blumen und Kerzen niedergelegt.

Würzburg. Der Pflichtverteidiger des Messerangreifers von Würzburg hält es für möglich, dass sich sein Mandant in der Untersuchungshaft etwas antun könnte. „Was ich feststelle, ist, dass er psychisch auffällig ist“, sagte Rechtsanwalt Hanjo Schrepfer am Sonntag der Deutschen-Presse Agentur.

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Auch die Ermittlerinnen und Ermittler sehen offensichtlich diese Gefahr: „Die zuständige Justizvollzugsanstalt ist über eine mögliche Selbstgefährdung informiert“, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes in München. Welche Vorkehrungen dort getroffen worden seien, wisse er nicht.

Anwalt wartet auf Akteneinsicht

Der Verdächtige sitzt in Würzburg im Gefängnis - wegen dreifachen Mordes, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung in sechs weiteren Fällen und vorsätzlicher Körperverletzung in einem weiteren Fall. Der 24 Jahre alte Somalier soll am Freitagnachmittag in der Innenstadt drei Frauen getötet haben. Zudem verletzte er laut Polizei drei weitere Frauen, ein Mädchen und einen Jugendlichen lebensgefährlich mit einem Messer sowie einen Mann und eine weitere Frau leicht. Die Hintergründe sind unklar.

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Schrepfer wartet nach eigenen Worten nun auf Akteneinsicht. „Ich brauche die Ermittlungsakten so schnell wie möglich.“ Bei Haftsachen vergingen da in der Regel sieben bis zehn Tage. „Ich brauche die Zeugenaussagen.“ Vorher mache es nur wenig Sinn, mit seinem Mandanten über die Geschehnisse zu sprechen.

RND/dpa

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