Am Mittwoch kommt der Frühling: 15 Grad in Teilen Deutschlands

Frühling am 15. Januar: Auf einer Bank am Steilufer in Goor (Rügen) kann man wunderbar die Sonne genießen.

Der Wind flaut ab, und die Sonne kommt heraus: Am Mittwoch werden in ganz Deutschland zweistellige Temperaturen erwartet.

Windig und an den Küsten teils stürmisch wird das Wetter am Dienstag in Deutschland. „Das Orkantief ‚Sarai‘ beschäftigt uns die nächsten Tage weiter“, sagt Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt von „Wetterkontor“ gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Im Vergleich zu Montag lasse der Wind laut Schmidt aber nach.

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An der Ostsee ist zeitweise mit Sturmböen um 70 Kilometer die Stunde zu rechnen. An der Nordsee verstärkt sich der Wind bis zum Nachmittag, manchmal sind stürmische Böen um 65 Kilometer pro Stunde möglich. Dazu ist an beiden Küsten mit Regen und Sprühregen zu rechnen. Tagsüber bleibt der Himmel weitgehend bedeckt. Zum Abend lassen Regen und Wind insgesamt etwas nach. An der Nord- und Ostsee werden Höchsttemperaturen von etwa sieben bis elf Grad erwartet.

Deutschlandweit zweistellige Temperaturen am Mittwoch

In der Nacht zu Mittwoch bleibt es weiter bedeckt und zeitweise regnerisch. Die Temperaturen sinken dann auf acht bis fünf Grad. Der Tag wird in Süddeutschland, Rheinland-Pfalz und im Saarland dann recht freundlich. Die Temperaturen steigen in Südbayern und im südlichen Baden-Württemberg auf bis zu 15 Grad an. „Deutschlandweit wird es am Mittwoch zweistellige Temperaturen geben“, erklärt Schmidt.

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Meteorologe: „Winterlich wird es nicht mehr“

Zum Wochenende hin kühlt es sich wieder ab. In der Nacht zu Freitag nimmt auch der Wind wieder an Fahrt auf. „Es ist erneut eine leichte Sturmflut möglich, da der Wind das Wasser zu den Küsten drückt. Gravierend wird das aber nicht sein“, erläutert der Meteorologe. Zuletzt war der Hamburger Fischmarkt mehrfach überflutet worden.

Die Temperatur beträgt am Freitag tagsüber maximal acht Grad. Während in den Alpen und im Erzgebirge Schnee fällt, regnet es vielerorts im Rest des Landes.

„Ab Samstag herrscht dann Hochdruckwetter“, sagt Schmidt. Das Wochenende bleibt weitestgehend trocken. „Winterlich wird es nicht mehr“, erklärt der Experte, die Temperaturen blieben über dem Gefrierpunkt.

RND/nis mit dpa

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