Trotz hoher Belohung

Zwei Jahre nach Feuer im „Husarenhof“ noch kein Täter ermittelt

Am frühen Morgen des 21. Februars 2016 hatten Unbekannte im ehemaligen Hotel „Husarenhof“ ein Feuer gelegt - kurz bevor etwa 300 Flüchtlinge in das Gebäude einziehen sollten.

Am frühen Morgen des 21. Februars 2016 hatten Unbekannte im ehemaligen Hotel „Husarenhof“ ein Feuer gelegt - kurz bevor etwa 300 Flüchtlinge in das Gebäude einziehen sollten.

Bautzen. Auch zwei Jahre nach dem verheerenden Feuer in der geplanten Asylunterkunft im „Husarenhof“ in Bautzen fehlt der Polizei jede Spur. Trotz umfangreicher Ermittlungen gebe es bisher keine Verdächtigen, teilte das Landeskriminalamt Sachsen am Dienstag mit. Die Ermittler des zuständigen „Polizeilichen Extremismus- und Terrorismus-Abwehrzentrums“ erhofften sich von einem jüngst erstellten Täterprofil neue Ansätze, hieß es.

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Am frühen Morgen des 21. Februars 2016 hatten Unbekannte im ehemaligen Hotel „Husarenhof“ ein Feuer gelegt - kurz bevor etwa 300 Flüchtlinge in das Gebäude einziehen sollten. Der Fall hatte auch für Aufsehen gesorgt, weil Schaulustige die Löscharbeiten der Feuerwehr behindert und Beifall geklatscht haben sollen.

Der entstandene Schaden belief sich auf etwa zwei Millionen Euro. Verletzt wurde niemand. Nach dem Brand war der Landkreis vom Mietvertrag für das ehemalige Hotel zurückgetreten.

Noch immer sucht die Polizei in dem Fall nach Zeugen. Zudem hatte der Eigentümer eine Belohnung in Höhe von 10 000 Euro ausgesetzt.

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dpa

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