Wildtiere

Wolfsrudel breiten sich auch in Sachsen weiter aus

Ein Wolf steht in einem Tierpark in seinem Gehege.

Ein Wolf steht in einem Tierpark in seinem Gehege.

Dresden/Bonn (dpa/sn). Die Zahl der in Sachsen lebenden Wolfsrudel ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Beobachtungsjahr 2021/ 2022 wurden insgesamt 31 Wolfsrudel, 4 Wolfspaare und ein Einzeltier in Sachsen gezählt, wie das Bundesamt für Naturschutz und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) am Montag in Bonn mitteilten. Demnach lebten im vergangenen Jahr nur 29 Wolfsrudel und damit 2 Wolfsrudel weniger in Sachsen.

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Seit seiner Rückkehr im Jahr 1998 breitet sich der Wolf in der gesamten Bundesrepublik immer weiter aus. Vom 1. Mai 2021 bis zum 30. April 2022 stieg die amtlich bestätigte Zahl der Wolfsrudel in Deutschland von 158 auf 161. Zusätzlich wurden 43 Wolfspaare und 21 sesshafte Einzelwölfe bestätigt.

Grundlage der Erhebung seien laut DBBW mehr als 30.000 verfolgte Hin- und Nachweise sowie Kamerafallenbilder und Genetiknachweise wie beispielsweise Kotproben. Sachsen gehört mit seinen angrenzenden Nachbarbundesländern zu den Regionen, in denen besonders viele Wölfe vertreten sind. In Brandenburg wurden im deutschlandweiten Vergleich die meisten Wolfsrudel (47) nachgewiesen. In Sachsen-Anhalt zählten die Experten 24 und in Thüringen ein Wolfsrudel.

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© dpa-infocom, dpa:221128-99-692744/2

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