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Gastronomie

Wegfall der Corona-Regeln: Brauereien hoffen auf durstige Sachsen

Brauereien mit vergleichsweise hohem Fassbieranteil litten besonders unter den abgesagten Großveranstaltungen.

Brauereien mit vergleichsweise hohem Fassbieranteil litten besonders unter den abgesagten Großveranstaltungen.

Dresden. Nach dem Ende der Corona-Einschränkungen in Gaststätten hoffen die sächsischen Brauereien auf eine erfolgreiche Bier-Saison. Bislang sei die Brauwirtschaft gut in das Jahr gestartet, auch wenn der Absatz im März etwas nachgegeben habe, teilte der Sächsische Brauerbund auf Nachfrage mit. Damit das Jahr erfolgreich wird, hofft der Verband auch auf den Durst der Menschen in Sachsen: Da das sächsische Bier zum Großteil auch im Freistaat getrunken werde, komme der Konsum im Land direkt bei den Brauern an.

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Die sächsischen Brauereien haben durch die coronabedingten Einschränkungen in den vergangenen beiden Jahren kräftig an Umsatz eingebüßt. 2021 lag der Absatz demnach bei gut sieben Millionen Hektolitern - im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 ein Rückgang um fast neun Prozent. Dabei machte sich laut Brauerbund bemerkbar, dass die Gastronomie noch länger aussetzen musste als 2020 und auch Großveranstaltungen das ganze Jahr über ausfielen. Entsprechend seien die Ausfälle bei Brauereien mit vergleichsweise hohem Fassbieranteil besonders hoch gewesen.

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Sorgen bereitet den Brauern aktuell der Krieg in der Ukraine. „Egal ob Hopfen, Malz, Glas, Etiketten, Kronkorken, Paletten, Energie; die Preise gehen sprichwörtlich durch die Decke und werden sich auch auf einem vergleichsweise hohen Niveau einpendeln“, heißt es vom Verband. Bisher sei es den Brauereien gelungen, die Preise weitgehend stabil zu halten. Der Verband geht aber davon aus, dass Verbraucher mit Preiserhöhungen rechnen müssten. Jede andere Prognose sei kaum vorstellbar.

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Von dpa

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