E-Mobilität

VW-Standorte in Sachsen: Ladenetz für Elektroautos soll ausgebaut werden

Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden hat im Juli 2020 einen der größten Ladeparks für Elektroautos in Sachsen eröffnet.

Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden hat im Juli 2020 einen der größten Ladeparks für Elektroautos in Sachsen eröffnet.

Dresden. Volkswagen will 2022 weitere Ladepunkte für Elektrofahrzeuge in Sachsen schaffen. So solle allein der Besucher-Parkplatz an der Gläsernen Manufaktur in Dresden auf 40 Ladepunkte erweitert werden. „Er ist damit einer der größten öffentlichen Ladeparks in Sachsen“, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. 2021 sei die Zahl der Ladepunkte vorrangig für Mitarbeiter, Gäste und Kunden im Freistaat um 50 auf 400 erhöht worden. Im kommenden Jahr seien insgesamt 55 weitere geplant.

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„Deutschland hängt hinterher“

Der Verband der Automobilindustrie hatte zu Wochenbeginn davor gewarnt, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur nicht mit dem Hochlauf der Elektromobilität Schritt halte. „Deutschland hängt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für die E-Autos extrem hinterher“, hatte Präsidentin Hildegard Müller kritisiert.

Laut einer Übersicht der Bundesnetzagentur gibt es in Sachsen 1717 öffentliche Ladepunkte, die meisten davon in Dresden (252), Leipzig (251) und dem Landkreis Zwickau (230). Hinzu kommen im Freistaat 334 Schnellladepunkte (Stand 1. Dezember 2021).

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Standort Zwickau mit 240 Ladepunkten

„Wir gehen davon aus, dass rund 20 Prozent aller Ladevorgänge am Arbeitsplatz stattfinden“, erläuterte VW Sachsen-Chef Stefan Loth. Als Autohersteller sehe man sich in der Pflicht, einen Beitrag zum Aufbau der Ladeinfrastruktur an den drei Standorten zu leisten. Den Angaben zufolge unterhält Volkswagen derzeit 240 solcher Ladepunkte am Standort Zwickau, 95 in Dresden und 65 in Chemnitz.

Die sächsische Tochter mit rund 11.000 Beschäftigten ist bei VW Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Dazu war das Zwickauer Werk für 1,2 Milliarden Euro zur reinen Fabrik für Elektrofahrzeuge umgebaut worden.



Von RND/dpa

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