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Messerattacke von Chemnitz

Versäumnis der Polizei: Blutverschmierte Hände nicht erfasst

Polizeibeamten, die als Zeuge vor Gericht geladen waren, räumten Fehler der Polizei ein.

Dresden. Die Polizei hat im Prozess zur tödlichen Messerattacke auf einen Chemnitzer im August 2018 Versäumnisse bei den Ermittlungen bei einem Tatverdächtigen eingeräumt. Wie zwei Polizisten am Montag beim Prozess in Dresden aussagten, wurde im Sachstandsbericht nach der vorläufigen Festnahme des Angeklagten nicht dokumentiert, dass dieser Blut an den Händen hatte. Es sei vergessen worden, sagte einer der Beamten als Zeuge aus.

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Sein Kollege sagte, er könne nicht erklären, warum dies nicht in den gemeinsam angefertigten Bericht geschrieben worden sei. Er habe das nicht für wichtig erachtet.

Nach Aussagen der Beamten wurde der Angeklagte nach der Flucht vom Tatort unweit der Polizeidirektion aufgegriffen und vorläufig festgenommen. Dabei habe der Syrer Blut an beiden Handinnenflächen, der Oberbekleidung und der Hose gehabt, berichtete der 29-jährige Polizist. Das Blut sei auch noch an den Händen gewesen, als der Tatverdächtige in die Gewahrsamszellen gebracht worden war.

Der 48-jährige Kollege sprach davon, dass die Handflächen rotbraun gewesen seien. Dies könne Blut gewesen sein. Er habe das aber nicht überprüft. „Das ist nicht meine Aufgabe gewesen“, sagte er.

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Seit 18. März muss sich ein Syrer wegen gemeinschaftlichen Totschlags vor dem Landgericht Chemnitz verantworten. Er soll zusammen mit einem Iraker, der geflüchtet ist, am 26. August 2018 in Chemnitz einen Deutschen erstochen haben.

dpa

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