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„Nullrunde verbietet sich“

Streik legt Produktion bei Teigwaren Riesa lahm – Gewerkschaft fordert Verhandlungen für höhere Löhne

Mit einem Streik verwiesen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Teigwaren Riesa GmbH auf ihre angestrebten Lohnverhandlungen Anfang 2022 (Symbolbild).

Mit einem Streik verwiesen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Teigwaren Riesa GmbH auf ihre angestrebten Lohnverhandlungen Anfang 2022 (Symbolbild).

Riesa.Ein Streik hat am Dienstagnachmittag die Produktion der Teigwaren Riesa GmbH komplett lahmgelegt. Geschäftsführer Mike Hennig bestätigte auf Nachfrage, dass die Arbeit bis Mittwochmorgen ruhen werde. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begründete ihren Arbeitskampf damit, dass das Unternehmen frühestens ab dem Jahr 2022 über höhere Löhne verhandeln will.

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Nach Darstellung von Hennig gab es in diesem Jahr bereits eine Tarifangleichung von gut vier Prozent. Man habe die Gewerkschaft mit Blick auf die Pandemie und die bisher noch nicht erzielte Einigung mit dem Handelsunternehmen Kaufland gebeten, mit den Verhandlungen noch zu warten. „Wir können noch nicht abschätzen, wohin die Reise geht“, sagte der Geschäftsführer.

„Nullnummer verbietet sich“

„Wir sind verhandlungsbereit. Aber eine Nullrunde, wie das Unternehmen es will, verbietet sich. Wir wollen die Lohnlücke von über 700 Euro monatlich zu vergleichbaren Betrieben in Westdeutschland schließen. Über das wann und wie können wir reden. Das ist unser Signal“, erklärte Thomas Lißner, NGG-Geschäftsführer für Dresden-Chemnitz.

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Hennig stellte klar, dass geforderte Lohnerhöhung von durchschnittlich 788 Euro für das Unternehmen finanziell nicht zu leisten ist: „Dann müssten wir Insolvenz anmelden.“ Bei dem Nudelhersteller in Riesa arbeiten etwa 150 Beschäftigte. Der Betrieb ist eine Tochter des Teigwarenherstellers Alb-Gold aus Baden-Württemberg.

Von RND/dpa

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