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Coronavirus in Sachsen

Schulen und Kitas in Sachsen öffnen nach Corona-Zwangspause

Zurück in die Schule: Auch Grundschüler können seit Montag in Sachsen wieder in die Klassenräume zurückkehren.

Zurück in die Schule: Auch Grundschüler können seit Montag in Sachsen wieder in die Klassenräume zurückkehren.

Dresden. Das Lernen zu Hause hat für die meisten sächsischen Schüler ein Ende: Von diesem Montag an öffnen Grundschulen und weiterführende Schulen nach wochenlanger Corona-Zwangspause wieder ihre Türen. Allerdings bleibt der Grundschulbesuch vorerst freiwillig.

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Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtes Leipzig hatte das Kultusministerium am Wochenende die Schulbesuchspflicht für die Klassen eins bis vier kurzfristig ausgesetzt. Eltern können bis zum 5. Juni selbst entscheiden, ob ihre Kinder in der Schule oder zu Hause lernen.

Das Gericht gab den Eltern eines Siebenjährigen recht, die sich gegen die Öffnung der Grundschulen ohne Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern gewandt hatten. Denn das Kultusministerium setzt bei der Öffnung von Kitas und Grundschulen eher auf eine strikte Trennung der Gruppen und Klassen.

Für die älteren Schüler gilt ein anderes System: Sie können nach Einschätzung des Kultusministeriums die Abstandsregeln besser einhalten und sollen daher in kleinen Gruppen unterrichtet werden - in einem Wechsel aus Lernzeiten zu Hause und Unterricht an der Schule. Lehrerverband, Erzieher und Gewerkschaften warnten im Vorfeld vor einer erheblichen Mehrbelastung und forderten, dass der Gesundheitsschutz Priorität haben müsse.

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Nach zwei Monaten mit geschlossenen Türen nehmen am Montag auch die 389 Kitas und Horte im Dresdner Stadtgebiet wieder ihren Betrieb auf. "Ein eingeschränkter Regelbetrieb heißt allerdings nicht, dass die Einrichtungen wieder normal zur Verfügung stehen", betont Sabine Bibas, Leiterin des Amtes für Kindertagesbetreuung, am Freitag in einer Erklärung der Stadt.

Lesen Sie auch: Warum die Kita-Öffnung die "Helden der Krise" trifft

Von RND/dpa

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