Zu milder Winter

Schlechte Saisonbilanz für sächsische Wintersportregionen

Oberwiesenthal: Die Schwebebahn auf dem Fichtelberg fuhr weite Teile über grüne Wiesen statt verschneite Pisten.

Oberwiesenthal: Die Schwebebahn auf dem Fichtelberg fuhr weite Teile über grüne Wiesen statt verschneite Pisten.

Chemnitz. Zu wenig Schnee, zu starker Wind: Sachsens Wintersport-Anhänger blicken auf eine schlechte Skisaison zurück. Wie der Skiverband Sachsen mitteilte, standen die Skilifte vielerorts still. „Von einer idealen Skisaison können wir also keineswegs sprechen“, bilanzierte Derrick Schönfelder, Generalsekretär des Landesverbandes, kurz vor offiziellem Ende der Saison Ende März.

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Hochgelegene Skigebiete konnten indes Pistenspaß garantieren. „Insgesamt lief der Skibetrieb in diesem Jahr bei uns durchgängig. Wir mussten kein einziges Mal unterbrechen“, so René Lötzsch, Geschäftsführer in Oberwiesenthal. Eine Beschneiung sei zwar möglich gewesen, wenn auch der Wind Probleme bereitet habe, sagte Lötzsch.

Hoffnung auf die kommende Saison

Eine Beschneiung der niedriger gelegenen Pisten war dagegen wegen des Windes und der Temperaturen nicht möglich. „Die Entscheidung den Skibetrieb nicht aufzunehmen, war in diesem Jahr eine einfache“, sagte Mirko Gläser, der Hauptamtsleiter der Stadt Lößnitz. Schlimm sei ein Ausfall der Saison nicht, da in diesem Jahr weder Einnahmen noch Ausgaben entstanden seien - man hoffe auf die kommende Saison.

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Auch Tilo Knöbel, Präsident des Alpinen Skivereins Lausche, hofft auf die kommende Saison. Im Skigebiet, das der Verein betreibt, habe der Lift ebenfalls stillgestanden. Dass die diesjährige Saison ausgefallen ist, sei vor allem schade, da „die Ehrenamtlichen das ganze Jahr darauf hinarbeiten, dass der Lift läuft und dann läuft er nicht“.

4,5 Grad Durchschnittstemperatur

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes lag die durchschnittliche Temperatur in Sachsen während der Wintermonate Dezember, Januar und Februar bei 4,5 Grad. Somit liegen die Temperaturen des vergangenen Winters 3,5 Grad über dem sächsischen Mittelwert. Laut Meteorologe Florian Engelmann fiel die Abweichung vom Mittel extrem stark aus.

Von RND/dpa

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