Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Lehrermangel

Sächsischer Lehrerverband will Lehramtsstudium auf dem Land

Jens Weichelt vom Sächsischen Lehrerverband fordert neue Ausbildungskonzepte. (Archiv)

Jens Weichelt vom Sächsischen Lehrerverband fordert neue Ausbildungskonzepte. (Archiv)

Radebeul. Der sächsische Lehrerverband will Lehrer auch außerhalb der großen Städte ausbilden lassen und so den Mangel auf dem Land bekämpfen. Außenstellen der Universitäten könnten in West- und Ostsachsen entstehen, schlug der Landesvorsitzende Jens Weichelt am Dienstag in Radebeul vor. Dort könnten Abiturienten direkt studieren, anstatt dafür in die Städte zu gehen. Die Zahl der Lehramts-Studienplätze an den sächsischen Universitäten sei zwar seit 2012 kontinuierlich gewachsen und mittlerweile auf 2400 angestiegen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch:Kann Landschule Mockrehna bei künftigen Lehrern punkten?

Problematisch sei aber die starke Fokussierung der neu ausgebildeten Lehrer auf die Universitätsstädte Leipzig und Dresden und die mangelnde Bereitschaft vieler Absolventen, dort zu unterrichten, wo sie gebraucht würden. Dies könne sich durch eine Regionalisierung der Ausbildung eventuell ändern, so Weichelt. Der Bedarf an grundständig ausgebildeten Lehrkräften könne auch in absehbarer Zeit nicht in allen Schularten, Fächern und Regionen abgesichert werden.

Von LVZ

Mehr aus Mitteldeutschland

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.