SVP schließt sich AdP an

Sächsische Volkspartei löst sich zugunsten der Poggenburg-Partei auf

Die neugegründete Partei „Aufbruch deutscher Patrioten“ (AdP) erhält Zuwachs aus dem rechten Lager.

Die neugegründete Partei „Aufbruch deutscher Patrioten“ (AdP) erhält Zuwachs aus dem rechten Lager.

Meißen. Die rechtsgerichtete Sächsische Volkspartei (SVP) hat sich aufgelöst. Ihre Mitglieder wollen bei der neuen Partei des früheren AfD-Funktionärs André Poggenburg mitmachen. Es seien mehr als zehn Mitgliedsanträge für den „Aufbruch deutscher Patrioten“ (AdP) gestellt worden, teilte die AdP am Sonntag mit.

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Auf einem Sonderparteitag in Meißen habe SVP-Chef Heiko Lorenz am Samstag die Auflösung SVP vorgeschlagen, hieß es. Der Beschluss zur Auflösung sei mit großer Mehrheit erfolgt. Später habe Poggenburg seine neue Partei vorgestellt. „Nun ist angedacht, die bereits vorhandenen Vernetzungen und Vorbereitungen zum Kommunalwahlkampf der ehemaligen SVP zu nutzen, um als AdP zur Kommunalwahl in Meißen anzutreten.“

Gründer mit NPD-Vergangenheit

Mirko Schmidt, ein früherer Landtagsabgeordneter der rechtsextremen NPD, gründete die Sächsische Volkspartei 2006. Im Jahr zuvor hatte er mit zwei weiteren Gesinnungsgenossen die NPD verlassen. Für den Rest der Legislatur saß er als fraktionsloser Abgeordneter im Parlament.

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Die SVP spielte im politischen Leben Sachsens keine Rolle. Schmidt trat 2014 als Spitzenkandidat der Bürgerbewegung pro Deutschland noch einmal erfolglos zur Landtagswahl an. Einige Landesverbände der Bewegung gerieten in den Fokus des Verfassungsschutzes. Ende 2015 hatte sich die SVP nach eigener Darstellung schon einmal aufgelöst und mit elf Mitgliedern neu gegründet.

Von LVZ

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