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Wirtschafts-Lockdown

Sachsens Linke weiter für mehrwöchige Corona-Pause für Wirtschaft

Rico Gebhardt, Fraktionschef der Linken im Landtag, hält einen Lockdown für die Wirtschaft im Kampf gegen das Coronavirus für notwendig.

Rico Gebhardt, Fraktionschef der Linken im Landtag, hält einen Lockdown für die Wirtschaft im Kampf gegen das Coronavirus für notwendig.

Dresden.Die Linken in Sachsen haben erneut einen Lockdown im Bereich der Wirtschaft gefordert. Man brauche eine konsequente mehrwöchige Ruhephase auch am Arbeitsplatz, die nur die lebenswichtigen Bereiche auslasse, erklärte Rico Gebhardt, Fraktionschef der Linken im Landtag, am Mittwoch in Dresden: „Anders lässt sich die Pandemie nicht mehr wirksam abbremsen. Das ist aber notwendig, um Zeit zu gewinnen, bis das Staatsversagen beim Impfen endet und mehr Menschen aller Altersgruppen vor einem schweren Krankheitsverlauf geschützt sind.“

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Mangelnder Infektionsschutz am Arbeitsplatz

Nach den Worten von Gebhardt macht das Virus vor Werkstoren oder Großraumbüros nicht halt. „Es ist nicht hinnehmbar, dass der private Spaziergang reglementiert wird, aber zugleich Beschäftigte auf dem Arbeitsweg in volle Bahnen und Busse gezwungen werden.“ Der Infektionsschutz am Arbeitsplatz werde weiter vernachlässigt. Es gebe in Unternehmen weder eine Testpflicht noch eine echte Pflicht zum Homeoffice-Pflicht.

Die Linken hatten am Mittwoch im Bundestag gegen das geänderte Infektionsschutzgesetz gestimmt. „Die Bewältigung der Pandemie darf nicht nur allein dem privaten Bereich und den Schulen aufgebürdet werden. Der gesamte Bereich des Arbeitsschutzes wird in dem Gesetzentwurf völlig unzureichend geregelt“, sagte die Zwickauer Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann. Abstands- und Hygieneregeln und eine „wachsweiche Pflicht“ zum Homeofficeangebot nützten nichts, wenn Verstöße für Arbeitgeber praktisch folgenlos blieben.

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Von dpa

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