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Verfassungswidrig oder nicht?

Sachsens Kultusminister will an Kopfnoten festhalten

Der Sächsische Kultusminister Christian Piwarz (CDU) erhebt Widerspruch gegen die Entscheidung des Verwaltungsgericht Dresdens.

14.03.2018, Sachsen, Dresden: Christian Piwarz (CDU), Kultusminister von Sachsen, gibt während der Landtagssitzung im Sächsischen Landtag eine Regierungserklärung zur Bildungspolitik ab. Dabei betonte Piwarz, der Freistaat habe es sich geleistet, über Jahre junge, gute Pädagogen in andere Bundesländer ziehen zu lassen und werde nun von der Realität eingeholt. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) will an Kopfnoten in Schulzeugnissen festhalten. "Eine Bewertung der sozialen Kompetenz von Schülern steht für mich nicht zur Disposition", sagte er am Dienstag. Das Verwaltungsgericht Dresden hatte die Noten in Zeugnissen von Schülern, die sich um Ausbildungsplätze bewerben, am Montag für verfassungswidrig erklärt (DNN berichtete). Das Kultusministerium prüft nun, ob es die Entscheidung vor dem Oberverwaltungsgericht Bautzen anfechten kann.

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In Sachsen erhalten Schüler bis zum ersten Halbjahr der zehnten Klasse Noten in Betragen, Mitarbeit, Fleiß und Ordnung. Alle Lehrer, die einen Schüler unterrichten, benoten ihn dabei auf einer Skala von eins bis fünf. Dabei haben sie zum Beispiel seine Hilfsbereitschaft und Pünktlichkeit im Blick.

dpa

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