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Sachsen: Immer mehr Elektroautos in öffentlichen Fuhrparks

In den Fuhrparks der öffentlichen Verwaltungen in Sachsen stehen immer mehr Elektroautos. In den vergangenen Jahren habe die Zahl dieser Fahrzeuge im landeseigenen Fuhrpark immer mehr zugenommen, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in Dresden bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Verwaltungen. Dennoch dominieren weiter die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren teilweise noch deutlich. Die Umstellung geschieht nach und nach und wird sich den Angaben zufolge wohl noch über Jahre hinziehen.

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Im landeseigenen Behördenfuhrpark - ohne Polizei - hat laut der Sprecherin mittlerweile etwa jedes zehnte der 1175 Dienstautos einen Elektro- oder Hybridantrieb - Elektro- plus Verbrennungsmotor. Die Elektrifizierungsquote solle weiter gesteigert werden, sagte die Ministeriumssprecherin. Bei den 39 Dienstautos, die von der zentralen Fahrbereitschaft des Innenministeriums verwaltet würden, liege die Quote mittlerweile schon bei 67 Prozent.

Von den mehr als 3230 Polizeifahrzeugen fahren laut Innenministerium aktuell 63 rein elektrisch. Das entspricht einer Quote von 1,95 Prozent. Vier Fahrzeuge haben einen Hybridantrieb. Im vierten Quartal 2022 sollen weitere 75 und im ersten Quartal 2023 nochmals 50 Kraftfahrzeugen mit Hybridantrieb geleast werden, hieß es.

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Aus Klimaschutzgründen ist laut einer Sprecherin die Landeshauptstadt Dresden bestrebt, bei Ersatzbeschaffungen den Elektro-Anteil bei den Dienstwagen zu erhöhen. Die Eigenbetriebe und das städtische Klinikum eingeschlossen verfügte die Stadt Ende 2021 über insgesamt 872 Fahrzeuge. Von den 252 Lastern und Transportern fahren den Angaben zufolge 6 rein elektrisch, bei den 286 Autos sind es 37, 9 Fahrzeuge seien Hybrid-Modelle, hieß es. Von den 334 Sonderfahrzeugen etwa der Feuerwehr oder bestimmten speziellen Baufahrzeugen würden vier elektrisch betrieben.

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Von den 120 Autos der Stadt Leipzig haben 58 einen reinen Elektro- und 2 einen Hybridantrieb. Jedes zweite Auto ist demnach noch ein Verbrenner. Von denen sollen in den nächsten drei bis vier Jahren etwa 35 bis 40 durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden, hieß es. Bei den Nutzfahrzeugen ab 3,5 Tonnen würden hingegen aktuell kaum Elektromodelle am Markt angeboten oder wenn, dann recht teuer.

Seit 2019 ist im Fuhrpark der Stadtverwaltung Chemnitz die Zahl der Elektrofahrzeuge von drei auf neun im vergangenen Jahr gestiegen. Zudem gibt es einen Hybriden. Acht weitere Elektrofahrzeuge seien bestellt, hieß es. Die dann 17 Autos entsprächen im städtischen Fuhrpark einem Anteil von 19 Prozent in diesem Bereich.

Weitere Elektrofahrzeuge für die nächsten Jahre geplant

Im Landkreis Görlitz stehen laut Verwaltung den Mitarbeitern für den Außendienst zwei Elektroautos zur Verfügung. Noch in diesem Jahr sollen vier Verbrenner gegen vier weitere Stromer getauscht und bis 2026 der Pool ständig erweitert werden. Im Bereich von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz gebe es jedoch momentan keine Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Grund hierfür sei deren noch zu geringe Reichweite und Leistungsfähigkeit.

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Das Landratsamt des Landkreises Zwickau hat aktuell ein Hybridfahrzeug im Bestand. Zwei weitere sind bestellt. Der Einsatz von rein elektrischen Fahrzeugen werde aktuell geprüft und ein entsprechendes Konzept dazu erarbeitet, hieß es.

Im Fuhrpark des Landkreises Mittelsachsen stehen seit 2020 drei Stromer. In den nächsten Jahren sollen weitere Elektro- und Hybridfahrzeuge angeschafft und deren Anteil so von jetzt 2 bis 2025/26 auf etwa 27 Prozent steigen.

RND/dpa

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