Wetter

Frostiges Intermezzo – Hauch von Schnee in Sachsens Landschaft

Schnee liegt auf den Stühlen eines Biergartens in Chemnitz. Zum Start ins Wochenende fällt vielerorts in Sachsen der erste Schnee.

Schnee liegt auf den Stühlen eines Biergartens in Chemnitz. Zum Start ins Wochenende fällt vielerorts in Sachsen der erste Schnee.

Dresden/Oberwiesenthal. Tief „Regine“ hat für den ersten Schnee in Sachsen gesorgt und das über Skandinavien liegende Hoch „Erik“ für frostige Kälte dazu. Am Samstagmorgen waren landesweit Wiesen, Felder, Hausdächer und Gartenblumen mit einer dünnen Flockenschicht wie bezuckert, Pfützen mit dünnem Eis bedeckt, wie die Scheiben der Autos. Es habe aber nicht so viel geschneit, „in Thüringen ist es viel mehr“, sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig. Bis auf ein paar kleinere Zwischenfälle blieb es auf den Straßen störungsfrei.

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Selbst auf dem 1215 Meter hohen Fichtelberg, der höchsten Erhebung des Erzgebirges, lag nur ein Hauch von Schnee auf Ski- und Rodelhang - bei strahlend blauem Himmel und Sonne satt. In den Hochtälern des Erzgebirges herrschten nach Angaben des DWD-Meteorologen in der Nacht bis minus 10 Grad, in Deutschneudorf waren es minus 10,3 Grad. Im Erzgebirge und Vogtland gab es zwei bis drei Zentimeter Neuschnee.

Die Nacht zu Sonntag wird in Sachsen bitterkalt

Ein Temperatursturz um 20 Grad sei „sehr enorm“, sagte der DWD-Meteorologe. „Vor 4 Tagen hatten wir noch 15 Grad plus, jetzt 7 Grad minus.“ Trotz überfrorener Glätte gab es kaum Probleme im Verkehr. „Erstaunlicherweise ist es relativ ruhig geblieben, bis auf kleine Zwischenfälle“, hieß es vom Verkehrswarndienst in Dresden. „Wir hatten mehr erwartet.“

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Bevor es Sonntag wieder bergauf geht mit den Temperaturen, wird die kommende Nacht mit minus fünf bis minus zehn Grad noch einmal bitterkalt. Dabei bleibt es laut DWD trocken. Tagsüber werde vor allem in Nordsachsen, der Leipziger Region und der Oberlausitz die Null Grad erreicht. Bei minus zwei bis zwei Grad sowie Schnee, Schnee- oder auch Eisregen kann es dann auch in der Nacht zum Montag glatt werden auf den Straßen - und dann ist das „Wintermezzo“ auch im Gebirge erstmal vorbei.

Von RND/dpa

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