Bildungsmonitor 2020

Sachsen bleibt Spitze bei bundesweiter Bildungsstudie

Sachsen ist Spitzenreiter beim Bildungsmonitor 2020.

Sachsen ist Spitzenreiter beim Bildungsmonitor 2020.

Leipzig/Berlin. Sachsen ist in Sachen Bildung laut einer neuen Studie bundesweit weiter Spitze. Zu diesem Ergebnis kommt der Bildungsmonitor 2020, wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) am Freitag mitteilte. In der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der arbeitgebernahen INSM durchgeführten Studie wurden insgesamt 93 Indikatoren in zwölf Handlungsfeldern untersucht. Demnach hat der Freistaat seine Spitzenposition erneut verteidigt und landete zum 15. Mal in Folge auf Platz Eins.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

In der Rangliste landen Bayern, Thüringen, Hamburg, Baden-Württemberg und das Saarland hinter dem Freistaat auf den weiteren Plätzen und zählen damit zu den Ländern mit den aus Sicht der Initiative „leistungsfähigsten Bildungssystemen“.

Hohe Schulqualität und Förderinfrastruktur im Freistaat

Besonders gut schnitt Sachsen den Angaben nach in den Bereichen Schulqualität, Förderinfrastruktur und Forschungsorientierung ab. Auch bei der Vermeidung von Bildungsarmut landete der Freistaat ganz vorne. Bestwerte erreichen die Schüler demnach auch bei Kompetenzen in Mathematik und Naturwissenschaften.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Auf dem letzten Platz liegt in der Studie Sachsen-Anhalt. Dort habe es laut der Experten zuletzt sehr viele junge Leute gegeben, die die Schule vorzeitig abgebrochen haben. Die Experten kritisieren auch, dass es in vielen Gegenden des Bundeslandes zu wenig Lehrkräfte gibt. Außerdem seien eine Menge Schulen nicht gut genug mit Computern und Internet ausgestattet.

Deutschlandweit massive Defizite bei digitaler Ausstattung

Handlungsbedarf besteht der Studie zufolge im Zuge der Corona-Krise bei der Sicherstellung des Fernunterrichts. Besonders in ländlichen Regionen müsse der Zugang zum schnellen Internet ausgebaut werden. "Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass das Bildungssystem in Deutschland, besonders im Bereich der digitalen Ausstattung, massive Defizite aufweist", sagte INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr. Jahrelange Versäumnisse der Politik und träges Handeln der zuständigen Bildungsbehörden müssten jetzt von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern ausgebadet werden.

Von LVZ/dpa

Mehr aus Mitteldeutschland

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen