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Prävention wirkt

Rückgang der Wohnungseinbrüche in Sachsen

Die Polizei musste erstmals seit Jahren weniger Einbrüche aufnehmen (Symbolbild).

Dresden.Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Sachsen ist erstmals seit Jahren rückläufig. Nachdem sie in den vergangenen zehn Jahren bis 2016 kontinuierlich angestiegen war, gingen die Fälle im Vorjahr um 13 Prozent auf 4071 Delikte zurück, wie das Landeskriminalamt (LKA) am Freitag in Dresden mitteilte. Dabei hätten auch die präventiven Maßnahmen der Polizei gegriffen, denn bei fast der Hälfte der Fälle gelangten Einbrecher nicht ans Ziel und der Einbruch blieb im Versuch stecken. Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ informiert das LKA am „Tag des Einbruchschutzes“, zur Zeitumstellung am 28. Oktober.

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Am häufigsten dringen Täter den Angaben zufolge über unzureichend gesicherte und von außen schlecht einsehbare Terrassentüren und Nebeneingangstüren ein. Aber auch über Aufstiegshilfen wie Bäume oder über Vorbauten erreichbare Fenster in oberen Geschossen sind im Blick der Täter. Dabei könnten einbruchhemmende Türen und Fenster sowie mechanische Sicherungen Einbrüche wirksam verhindern, teilte das LKA mit. Sie erschweren dem Täter die Arbeit und kosten ihn Zeit, die er nicht hat. Untersuchungen haben ergeben, dass der Täter in der Regel nach 3-5 Minuten aufgibt.

„Dabei gibt es für jeden Geldbeutel präventive Möglichkeiten. Eine aufmerksame Nachbarschaft, die verfolgt, was im Haus und Wohnviertel passiert, kann ebenfalls dazu beitragen, Kriminelle fernzuhalten und ist zudem völlig kostenlos“, betonte LKA-Präsident Petric Kleine.

dpa

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