Bahn setzt auf Digitalisierung

Rekordsumme für Schienennetz in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Die Bahn will gute eine halbe Milliarde ins mitteldeutsche Schienennetz investieren.

Die Bahn will gute eine halbe Milliarde ins mitteldeutsche Schienennetz investieren.

Leipzig - . Mehr als eine halbe Milliarde Euro investiert die Deutsche Bahn AG in diesem Jahr in das Schienennetz in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. „Mit der Rekordsumme von rund 540 Millionen Euro für die Modernisierung der bestehenden Infrastruktur sorgen wir für mehr Qualität und Kapazität und gewährleisten, dass die Schiene zukunftsfähig bleibt“, sagte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Eckart Fricke, am Mittwoch in Leipzig.

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Herausragend dabei sei der neue Rangierbahnhof in Halle (Saale) sowie der neue zweigleisige und elektrifizierte internationale Güterverkehrskorridor von Ostsachsen nach Polen.

Bahn Bau Gleis

Bahn Bau Gleis

Mehr als 160 Kilometer Gleise, über 140 Weichen und 38 Brücken sollen insgesamt erneuert werden. Außerdem fließt das Geld in die Modernisierung von 80 Bahnhöfen. Die größten Einzelprojekte in Sachsen sind der Dresdner Hauptbahnhof (Mittelhalle), in Sachsen-Anhalt die Hauptbahnhöfe in Magdeburg und Halle (Saale) und in Thüringen der Bahnhof Sondershausen.

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Deutsche Bahn investiert weiter in den Knotenpunkt Leipzig

Leipzig, 28.02.2018: Mehr als eine halbe Milliarde Euro sollen 2018 in die Erneuerung und Modernisierung der Infrastruktur in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt fließen. Mit rund 540 Millionen Euro ist die Investitionssumme ein neuer Rekord.

In Leipzig soll im Norden die Überführung an der Essener Straße fertiggestellt und dort im Dezember 2018 ein neuer Haltepunkt in Betrieb genommen werden.

Fricke lobte außerdem die pünktlichen Züge in Sachsen. Die Abfahrten in Dresden erfolgten zu nahezu hundert Prozent wie im Fahrplan vorgesehen, in Leipzig liege der Wert bei 91 Prozent.

Alle Aufzüge und Fahrtreppen in den Bahnhöfen der drei Bundesländer werden zudem mit dem Diagnosesystem ADAM überwacht. Ausfälle seien so in Echtzeit erkennbar und schnellstmöglich zu beseitigen.

Von LVZ

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