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Mutter und Kinder bereits in Pirna

Rechtswidrige Abschiebung: Familie aus Georgien zurück in Sachsen

Die Familie aus Georgien wurde am 10. Juni mitten in der Nacht abgeschoben (Symbolbild).

Die Familie aus Georgien wurde am 10. Juni mitten in der Nacht abgeschoben (Symbolbild).

Dresden/Leipzig. Fast 70 Tage nach ihrer rechtswidrigen Abschiebung aus Sachsen ist der Großteil einer neunköpfigen georgischen Familie nach Deutschland zurückgekehrt. Die Maschine aus Tiflis sei am Mittwochmittag in Berlin gelandet, sagte ein Sprecher der Landesdirektion Sachsen. Nun soll die Familie wieder nach Pirna gebracht werden. Zuvor hatte die „Sächsische Zeitung“ berichtet.

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Abschiebung mitten in der Nacht

Der Fall hatte politische Wellen geschlagen. Die Familie war 2013 nach Deutschland gekommen und galt als Beispiel für eine gut gelungene Integration. Fünf der sieben Kinder waren hier zur Welt gekommen. Der Vater arbeitete als Pfleger. Am 10. Juni war das Ehepaar mit sieben Kindern in Pirna (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) nachts aus den Betten geholt und abgeschoben worden.

Das Oberverwaltungsgericht Bautzen hatte die Abschiebung für rechtswidrig erklärt. Der Familie sei eine Wiedereinreise in die Bundesrepublik Deutschland seitens des Freistaates Sachsen zu ermöglichen, hieß es. Zudem habe der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens in der Hauptsache eine Duldung zu erteilen.

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Vater und Tochter blieben zurück

Nach Information der Zeitung war am Mittwoch aber lediglich die Mutter mit sechs ihrer Kinder in Berlin gelandet. Der Vater und die jüngste Tochter hatten demnach einen positiven PCR-Test und mussten zurückbleiben. Wann die beiden nachkommen, ist noch unklar.

Unterstützer der Familie hatten die Rückkehr organisiert und die Flüge gebucht, wie der Sprecher der Landesdirektion sagte. Die Kosten werde die Landesregierung übernehmen.

Von RND/dpa

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