Chemnitz

Razzia im Frauengefängnis nach Hinweis auf mögliche Anschlagspläne

In der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Chemnitz sind mehrere Zellen durchsucht worden (Symbolbild).

In der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Chemnitz sind mehrere Zellen durchsucht worden (Symbolbild).

Chemnitz/Dresden. Nach einem Hinweis auf einen möglichen Anschlag auf Weihnachtsmärkte in Dresden und Chemnitz hat es eine Razzia im Chemnitzer Frauengefängnis gegeben. „Es wurden mehrere Zellen durchsucht“, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden am Donnerstag auf Anfrage. Anhaltspunkte für solche Pläne habe man nicht gefunden. Zuvor hatten die „Freie Presse“ und die „Bild“ in Chemnitz berichtet. Nach Angaben der Behörden fand die Razzia bereits am Montag statt.

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Laut Generalstaatsanwaltschaft hat es einen "vagen Hinweis" von einer Gefangenen gegeben, dass zwei Mitgefangene über Anschläge auf den beiden Weihnachtsmärkten geredet hätten. Eine der Frauen habe zudem Kontakt nach außen gehabt. "Wir haben den Hinweis vor allem nach den Erfahrungen der letzten Jahre gleichwohl sehr ernst genommen", erklärte Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein.

Nach Informationen der Zeitungen handelt es sich bei einer der Frauen um eine 36 Jahre alte Syrerin, die im Verdacht steht, die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) zu unterstützen und Nachwuchs für sie anzuwerben.

dpa

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