Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Berufspendler

Pendeln zwischen Leipzig und Gera – Verkehrsanbindung soll besser werden

Ein Zug fährt ein am Leipziger Hauptbahnhof.

Ein Zug fährt ein am Leipziger Hauptbahnhof.

Erfurt.Job-Pendler zwischen Ostthüringen und Sachsen sollen künftig bessere Angebote im Nahverkehr bekommen. Bei der gemeinsamen Kabinettssitzung mit Sachsen werde auch beraten, wie die S-Bahn-Verbindung zwischen Leipzig und Gera verbessert werden könne, sagte Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne).

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung

Mit Blick auf den Strukturwandel in der Region mit dem Ausstieg aus der Kohleverstromung sollte die Verkehrsplanung der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung angepasst werden. „Wir brauchen eine Planungsbeschleunigung für Verkehrsprojekte“, forderte die Grünen-Politikerin. Die Landesregierungen von Thüringen und Sachsen wollen sich an diesem Dienstag zu einer Kabinettssitzung im ostthüringischen Altenburg treffen.

Ein weiteres Thema ist nach Angaben von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) die weitere Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung der Bahn. Die Verbindung Weimar-Gera-Gößnitz war 2018 als „vordringlich“ in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden. Nun soll die Elektrifizierung der weiteren Strecke in Sachsen besprochen werden, sagte Ramelow auf Anfrage.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Grundwasser teilweise betroffen

Siegesmund will mit ihren sächsischen Kollegen auch über die von der Kohlekommission vorgeschlagene Förderung des Strukturwandels sprechen. „Das mitteldeutsche Bergbaurevier hört nicht an der sächsisch-thüringischen Landesgrenze auf“, sagte sie.

Von der Flutung von Tagebauen in der Region um Leipzig sei beispielsweise das Grundwasser in Teilen des Altenburger Lands betroffen. In Rositz, wo in der DDR aus Kohle Teer produziert worden war, mussten in einem Ortsteil Häuser aufgegeben werden, weil verschmutztes Wasser eingedrungen war.

Auf der Tagesordnung des sächsisch-thüringischen Regierungstreffens steht nach Angaben der Staatskanzlei in Erfurt auch die europäische Regionalpolitik nach 2020 und eine gemeinsame Strategien beim Umgang mit Rechtsrock-Konzerten.

Von dpa/RND/lin

Mehr aus Mitteldeutschland

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.