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Angeblich war Mitarbeiter schuld

Offener Rassismus bei Dresdner AfD-Politiker Maier

Jens Maier hat einmal mehr mit rassistischen Äußerungen für Aufregung gesorgt.

Jens Maier hat einmal mehr mit rassistischen Äußerungen für Aufregung gesorgt.

Dresden. Jens Maier, der selbsternannte „kleine Höcke“, hat für den nächsten rassistischen Eklat der AfD  gesorgt. Der Bundestagsabgeordnete aus Dresden, im Hauptberuf Richter, bezeichnete per Twitter den Sohn von Boris Becker als „Halbneger“. Becker hatte in einem Interview erklärt, Berlin sei im Vergleich zu London oder Paris eine „weiße Stadt“. Er sagte, er selbst sei „wegen meiner braunen Hautfarbe attackiert worden“.

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Später wurde der Tweet gelöscht. Und wie so oft bei Entgleisungen von AfD-Politikern wollte Maier es hinterher nicht gewesen sein. Aus Parteikreisen hieß es, Maier habe den Tweet nicht selbst abgesetzt. Autor sei ein Mitarbeiter. Der Dresdner Abgeordnete habe sich diesen inzwischen „zur Brust genommen“. Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland zeigte sich am Mittwoch verärgert über Maiers Kommentar. Er sagte: „Das ist nicht mein Stil.“

Es ist nicht der erste Ausfall Maiers. In der Vergangenheit hatte er die NPD gelobt und Verständnis für den norwegischen Massenmörder Anders Breivik geäußert. Der sei "aus Verzweiflung heraus zum Massenmörder geworden", soll Maier auf einer Veranstaltung bei Pirna gesagt haben. Den Mitschnitt der Rede hält das rechte „Compact“-Magazin bis heute unter Verschluss.

Im „Vorprogramm“ von Björn Höckes berüchtigter „Dresdner Rede“ sprach der von der "Herstellung von Mischvölkern" und erklärte den „Schuldkult“ für "endgültig beendet". Das brachte ihm ein Parteiausschlussverfahren ein, das nach dem Austritt von Frauke Petry jedoch schnell wieder eingestellt wurde.

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Maier gilt als Vertreter des rechtsnationalen Parteiflügels um den Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke.

DNN

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