Neue Temperaturrekorde

Neujahr und Silvester in Sachsen so warm wie noch nie

Frühlingshafte Temperaturen und freie Tage haben viele Leipziger motiviert nach dem Jahreswechsel vor die Tür zu gehen und in der Natur spazieren zu gehen. So wie hier im Leipziger Johannapark.

Frühlingshafte Temperaturen und freie Tage haben viele Leipziger motiviert nach dem Jahreswechsel vor die Tür zu gehen und in der Natur spazieren zu gehen. So wie hier im Leipziger Johannapark.

Leipzig/Dresden. Temperaturrekorde zum Jahreswechsel: An mehreren Orten Sachsens war es zu Silvester ebenso wie am Neujahrstag so warm wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Für den 1. Januar meldete der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Leipzig eine Höchsttemperatur von 13,1 Grad – das war genau ein Grad wärmer als der bisherige Rekord aus dem Jahr 2007. Am wärmsten war es mit 13,5 Grad in Dresden. Auch hier wurde die bisherige Rekordmarke geknackt, ebenso wie in Oschatz (12,9), Hoyerswerda (13,1), Görlitz (12,0), Bad Muskau (12,8) oder Aue (11,6).

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Neue Höchstwerte zu Silvester gemessen

Am letzten Tag des Jahres war es sogar noch etwas wärmer: 16,8 Grad wurden in der Spitze zu Silvester an der Wetterstation Dresden-Strehlen gemessen. Der bisherige Höchstwert hatte 2017 bei 14,0 Grad gelegen. Auch in Leipzig (15,3 Grad), Görlitz (14,3 Grad), Oschatz (14,9 Grad) und Aue (13,6 Grad) wurden Temperaturrekorde von 2017 übertroffen.

Am kühlsten war es am Neujahrstag mit 4,5 Grad auf dem Fichtelberg. Auf dem höchsten Berg Sachsens lag die Temperatur zu Silvester immerhin bei 5,6 Grad Celsius und damit genauso hoch wie an Silvester vor 60 Jahren.

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Auch an vielen anderen Orten in Mitteldeutschland wurden Rekordwerte für den Jahreswechsel gemessen. Der Kleine Inselsberg im Thüringer Wald knackte am Neujahrstag mit 7,8 Grad die bisherige Höchstmarke knapp. In Quedlinburg war es mit 14,9 Grad (bisheriger Rekord: 13,8) am wärmsten in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.

Ab Montag wird es kühler

Laut DWD sorgte eine großflächig angelegte Südwestströmung für die ungewöhnlich milden Temperaturen im Winter. Seit Sonntag frischt der Südwest-Wind jedoch auf, in den Höhenlagen und westlich der Elbe kann er teils stürmisch sein. In der Nacht zum Montag wird der Wind voraussichtlich kräftiger und es kann in ganz Sachsen Regen geben. „In der Nacht zu Mittwoch sinken die Temperaturen dann deutlich“, sagte ein DWD-Sprecher am Wochenende. Im Erzgebirge sei Schneefall möglich. Es werde sehr ungemütlich.

Von nöß/dpa

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