Corona-Regeln

Mögliche Lockerungen: Liftbetreiber in Sachsen stehen bereit

Die Liftbetreiber in Sachsen stehen für mögliche Lockerungen bereit.

Die Liftbetreiber in Sachsen stehen für mögliche Lockerungen bereit.

Oberwiesenthal. Sachsens Liftbetreiber und Touristiker hoffen auf eine Lockerung der Corona-Einschränkungen und stehen in den Startlöchern. „Ich könnte sofort mit der Beschneiung der Skipisten beginnen, wenn ich grünes Licht von der Regierung bekomme“, sagte der Geschäftsführer der Fichtelberg Schwebebahn, René Lötzsch, der Deutschen Presse-Agentur. Es wäre schlimm, wenn der Skibetrieb erlaubt würde und die Pisten seien nicht beschneit.

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Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) hatte angekündigt, Öffnungen in der Tourismus-Branche erreichen zu wollen. Die aktuelle Corona-Notfallverordnung gilt bis zum 14. Januar. Am Freitag will das Kabinett über eine kommende Verordnung beraten.

Zehn Tage zur Vorbereitung nötig

Die derzeitig niedrigen Temperaturen wären perfekt für die Schneekanonen, betonte Lötzsch. Vor Weihnachten seien die Pisten bereits präpariert gewesen, dann kam das Tauwetter. „Wir müssen fast wieder bei Null anfangen. Das kostet etwa 10 000 Euro am Tag, und zehn Tage brauchen wir schon zur Vorbereitung.“

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Mit Sorge betrachtet er die Wetteraussichten für die kommende Woche, in der die Temperaturen wieder ansteigen sollen. „Aber wir werden alles versuchen, wir stehen parat.“ Seines Erachtens wäre ein Skibetrieb unter der 2G-Regel möglich (Zugang nur für Geimpfte und Genesene). „Zudem würde Maskenpflicht beim Anstellen und in den Liften gelten.“

Die Landesregierung hatte die vergangene alpine Wintersportsaison Mitte Januar 2021 ganz abgeblasen. Grund war das hohe Corona-Infektionsgeschehen.

„Wir sind schon sehr benachteiligt“

„Wir sind die einzige Mittelgebirgsregion in Deutschland, in der kein Skifahren möglich ist. Da sind wir schon sehr benachteiligt“, sagte die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge, Ines Hanisch-Lupaschko. Eine zweite abgesagte Wintersportsaison hätte verheerende Folgen für die gesamte Tourismusbranche.

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Im vergangenen Jahr waren die Übernachtungszahlen im Erzgebirge massiv eingebrochen. „Hinzu kommt eine dramatische Fachkräftesituation. Nur mit Mühe haben wir es geschafft, das Personal zu halten“, betonte Hanisch-Lupaschko. Den Mitarbeitern aber eine Perspektive zu geben, sei in der jetzigen Lage schwierig.

Von RND/dpa

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