Heimatforscher-Preis

Mitteldeutsche Hobby-Historiker können sich für „Ur-Krostitzer Jahresring“ bewerben

Rudolf Boch ist der neue Juryvorsitzende des Historikerpreises „Ur-Krostitzer Jahresring".

Rudolf Boch ist der neue Juryvorsitzende des Historikerpreises „Ur-Krostitzer Jahresring".

Leipzig/Krostitz. Für den diesjährigen Historikerpreis "Ur-Krostitzer Jahresring" können sich Heimatforscher ab sofort bewerben. Unter dem Motto "Zukunft braucht Herkunft" würdigt die Krostitzer Brauerei Freizeithistoriker für ihr Bemühen, die mitteldeutsche Geschichte aufzuarbeiten. Für die diesjährige Runde können heimatkundliche Arbeiten bis zum 31. August eingesandt werden. Thematisch seien kaum Grenzen gesetzt, geografisch müssen sich die Arbeiten aber auf Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Südbrandenburg beziehen, so die Veranstalter.

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Jury erstmals unter neuem Vorsitz

Den Juryvorsitz übernimmt erstmals Rudolf Boch von Manfred Straube, der nach 15 Jahren in den Ruhestand geht. „Wir danken Professor Straube von ganzem Herzen für seinen Einsatz und seine Akribie beim Lesen und Bewerten der knapp 1300 Arbeiten in den letzten Jahren“, sagte Brauereichef Wolfgang Welter und wünschte ihm alles Gute. Er sei „überzeugt davon, dass Professor Boch als ausgewiesener Experte mit dem gleichen Enthusiasmus und einer großen Verbundenheit agieren werde, so Welter.

Boch: „Einzigartiges Projekt“

Professor Boch lehrte unter anderem von 1983 bis 1993 als Hochschuldozent für Neuere Geschichte an der Universität Bielefeld. Von 1994 bis 2018 hatte er die Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Technischen Universität Chemnitz inne. „Ich habe nicht lange überlegen müssen, dieses einzigartige Projekt zu unterstützen“, sagte der neue Jury-Vorsitzende. „Das langjährige Engagement der Krostitzer Brauerei für die Heimatforschung in Mitteldeutschland beeindruckt mich sehr.“ Er freue sich auf viele spannende Arbeiten der Heimatforscher, so Boch.

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Preisgelder als Anreiz

Dotiert ist der Wettbewerb mit insgesamt 5000 Euro. Der Gesamtsieger des Ur-Krostitzer Jahresrings 2019 erhält ein Preisgeld über 1500 Euro. Außerdem wird ihm der „Ur-Krostitzer Jahresring 2019“ verliehen – eine goldene Nachbildung des Ringes, den Schwedenkönig Gustav II. Adolf dem Krostitzer Braumeister 1631 als Dank für den „wohlschmeckenden Labetrunk“ schenkte. 3000 Euro teilen sich die Gewinner von bis zu sechs weiteren Themenkategorien. Für Teilnehmer ab 16 Jahren lobt die Krostitzer Brauerei einen mit 500 Euro dotierten Jugendsonderpreis aus. Die Brauerei und das Schloss Lützen verbindet ein historischer Hintergrund: Der schwedische König Gustav II. Adolf, dessen Konterfei die Marke des Krostitzer Bieres ziert, starb 1632 bei der Schlacht von Lützen, einer der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges.

Preise am Jahresende verliehen

Freizeithistoriker reichen ihre Bewerbung bis zum 31. August 2019 bei der Radeberger Gruppe KG, c/o Krostitzer Brauerei, Brauereistraße 12 in 04509 Krostitz, Stichwort „Ur-Krostitzer Jahresring“, ein. Alternativ ist die Bewerbung per E-Mail an jahresring@ur-krostitzer.de möglich. Die Arbeiten dürfen nicht älter als fünf Jahre sein. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Dezember statt.

www.ur-krostitzer.de

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Von Winfried Mahr

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