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Fahrrad statt Auto

„Mit dem Rad zur Arbeit“ - Kretschmer wirbt für Umstiegskampagne

Michael Kretschmer (CDU,l), Ministerpräsident von Sachsen, und Rainer Striebel, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Plus, fahren bei der Auftaktveranstaltung zur bundesweiten gemeinsamen Aktion von AOK und ADFC "Mit dem Rad zur Arbeit" mit Fahrrädern auf dem Elberadweg.

Michael Kretschmer (CDU,l), Ministerpräsident von Sachsen, und Rainer Striebel, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Plus, fahren bei der Auftaktveranstaltung zur bundesweiten gemeinsamen Aktion von AOK und ADFC "Mit dem Rad zur Arbeit" mit Fahrrädern auf dem Elberadweg.

Dresden. Für einen Umstieg vom Auto aufs Fahrrad werben der Radlerverein ADFC und der Krankenkassenverband AOK zum 19. Mal in einer bundesweiten Kampagne. Zum Auftakt der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ traten Vorstände und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Dienstagmorgen auf dem Elberadweg in Dresden in die Pedalen. Dabei plädierte Kretschmer für Gleichberechtigung im Verkehr, weder Rad- noch Autofahrer dürften benachteiligt werden. Er kündigte an, dass im Freistaat 500 Kilometer neue Radwege gebaut werden sollen.

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Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, gab den Startschuss zur Aktion.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, gab den Startschuss zur Aktion.

Bis zum 31. August sind Berufstätige und Studenten in Deutschland aufgerufen, sich an mindestens 20 Tagen für den Arbeits- oder den Weg zum Hörsaal in den Sattel zu schwingen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) sieht in Sachen Fahrradpendler in Deutschland jede Menge Luft nach oben: Bei einer besseren Infrastruktur könnten statt rund vier Millionen Menschen (Stand 2016) mehr als doppelt so viele mit dem Rad zur Arbeit fahren, sagte eine Sprecherin. Es brauche mehr und bessere Radwege sowie Bike-Parkplätze.

Nach ADFC-Angaben war der Anteil der Radpendler in Deutschland trotz aller Bemühungen zuletzt leicht rückläufig. Bundesweit wurden 2016 nur knapp 11 Prozent der Arbeitswege mit dem Rad zurückgelegt und 65 Prozent mit dem Auto. Dabei sei etwa die Hälfte der Arbeitswege nicht länger als zehn Kilometer und knapp ein Drittel kürzer als fünf Kilometer. Der Verein sieht die Ursache in einer „schlechten und völlig unterdimensionierten“ Fahrradinfrastruktur und fordert mehr Platz und Wegequalität für Fahrräder.

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Die AOK verweist darauf, dass täglich 30 Minuten moderate körperlicher Aktivität das Risiko von Zivilisationskrankheiten erheblich senken hilft. „Radfahren ist dafür bestens geeignet.“

Von dpa

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