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Weihnachtsfest bei den Landesvätern

Ministerpräsident Kretschmer kocht zu Weihnachten gegen die Schwiegermutter

Archivfoto

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Dresden.„Wir beide haben jeweils eine Gans, sie brät eine, ich brate die andere, und dann werden wir sehen, welche besser schmeckt“, sagt der CDU-Politiker kampfeslustig. Am ersten Weihnachtsfeiertag kommen die Braten dann auf den Tisch. Wer gewonnen hat, entscheidet die Familie. Heiligabend verbringt Kretschmer mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Söhnen in Dresden. „Wir gehen in die Kirche wie jedes Jahr, dann kommen auch die großen Kinder und die Großeltern.“

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Ansonsten ist ausnahmsweise tatsächlich ein wenig Durchatmen angesagt. „Wir waren sehr viel unterwegs und haben versucht, jeden Abend eine Veranstaltung zu machen, oft auch am Wochenende. Ich habe viele freundschaftliche Ratschläge erhalten, dass ich mir die Kräfte einteilen muss“, gesteht Kretschmer. Seine Frau habe zudem die Gabe, auf liebenswürdige Art zu sagen, wenn es zu viel werde für die Familie.

Familie ist für den 43-Jährigen wichtig –  trotz seines straffen Zeitplanes. „Wir haben einen guten Weg gefunden, wir frühstücken gemeinsam mit den Kindern. Abends bin ich nicht immer da, dafür versuchen wir, am Wochenende etwas zusammen zu machen. Ich versuche immer noch, mit den Jungs zum Fußball zu gehen und eben all die normalen Sachen zu tun.“

Die wenige freie Zeit stecken Kretschmer und seine Familie in die Sanierung eines alten Umgebindehauses in der Lausitz. „Ich verstehe den Satz jetzt: Bauen ist das einzige Abenteuer in der heutigen Zeit. Es geht immer irgendetwas schief“, bekennt er. Eigentlich sollte das Haus Weihnachten fertig sein –  nun wird es  aber erst im kommenden Jahr.

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Einem ganz anderen Hobby frönt sein Amtskollege Reiner Haseloff aus Sachsen-Anhalt. An den Weihnachtstagen greift er für eine Hausmusik zum Instrument. „Ich selber spiele dann –  nur für den Hausgebrauch –  ein wenig Akkordeon“, gesteht der CDU-Politiker. Er begleite damit vor allem das Spiel seiner Enkel auf Trompete, Gitarre und Klavier. Zum Fest gehören für Haseloff zudem alte deutsche Weihnachtslieder wie „Alle Jahre wieder“ und „Vom Himmel hoch, da komm ich her“. Auch das Christmas-Album des amerikanischen Sängers Neil Diamond darf nicht fehlen.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hingegen verbringt nach Angaben der Erfurter Staatskanzlei mit seiner Frau und engen Freunden traditionell in der Vorweihnachtszeit ein paar Tage in Venedig, um sich dort in Ruhe auf das Fest einzustimmen. Zu Weihnachten selbst kommt dann die ganze Familie zusammen und es wird gekocht. Dieses Jahr kommt ein Rehbraten – natürlich aus Thüringer Jagd – auf den Tisch und eine Lachsforelle, die ein Freund der Familie mitbringt.

Am Heiligabend selbst besucht Ramelow dann den Weihnachtsgottesdienst. Ansonsten hofft er auf ein wenig Ruhe und Entspannung bei Glühwein und beim Wandern mit seinem Hund.

Christiane Raatz/Roland Herold

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