Nicht erreichbar, keine Antworten

Landesdirektion Sachsen erhält Negativpreis von Journalisten

Standort der Landesdirektion in Leipzig (Archivbild)

Standort der Landesdirektion in Leipzig (Archivbild)

Dresden/Leipzig. Die Landesdirektion Sachsen ist von der Landespressekonferenz (LPK) mit dem Negativpreis „Tonstörung“ gerügt worden. Der Verein landespolitischer Journalisten kritisierte am Mittwoch die fehlende Offenheit und mangelnde Kommunikationsbereitschaft‎ der obersten Landesbehörde. Medienanfragen würden oft weit nach der vorgegebenen Frist, ‎ausweichend oder gar nicht beantwortet, hieß es. Gerade in aktuellen Krisen schränke das die journalistische Arbeit ein. Die Landespressekonferenz nannte als jüngstes Beispiel die Flucht von drei Männern aus der Dresdner Abschiebehaft. Die Behörde sei am Wochenende dazu nicht auskunftsfähig gewesen.

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Der Verein landespolitischer Journalisten übte auch Kritik an der Pressestelle des Innenministeriums. Im vergangenen Jahr habe es einige Fälle gegeben, in denen die Ansprechpartner über längere Zeit nicht erreichbar gewesen seien. ‎Man sei mit den Verantwortlichen bereits im Dialog, hieß es.

Die Landesdirektion Sachsen ist zwischen den Ministerien des Freistaats und Behörden auf Kreis- oder Kommunalebene angesiedelt. In ihren Aufgabenbereich fallen unter anderem Umweltschutz, Arbeitsschutz sowie Asyl und Ausländerrecht.

dpa

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