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Landtagswahl in NRW

Kretschmer skeptisch zur Zusammenarbeit mit den Grünen

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, kommt zu der Sitzung des CDU-Bundesvorstands vor der Parteizentrale an. Die CDU ist aus den Landtagswahlen in NRW als stärkste Partei hervorgegangen.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, kommt zu der Sitzung des CDU-Bundesvorstands vor der Parteizentrale an. Die CDU ist aus den Landtagswahlen in NRW als stärkste Partei hervorgegangen.

Berlin. Der sächsische Ministerpräsident und stellvertretende CDU-Bundeschef Michael Kretschmer hat sich grundsätzlich skeptisch über die Grünen geäußert. „Wir sehen wunderbar gestylte Fotos und perfekte mediale Inszenierungen. Und mein Gefühl ist: Wir sollten uns nicht davon täuschen lassen“, sagte er am Montag beim Eintreffen zu Beratungen mit der CDU-Spitze nach der gewonnenen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Mit Blick auf ein in NRW mögliches schwarz-grünes Bündnis betonte Kretschmer, der Wahlgewinner und Ministerpräsident Hendrik Wüst werde die Regierungsbildung so angehen, wie sie für das Land richtig sei.

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Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis hat die CDU in NRW am Sonntag 35,7 Prozent der Stimmen (2017: 33,0) gewonnen. Extreme Zugewinne verbuchten die Grünen, die ihr Ergebnis auf 18,2 Prozent fast verdreifachten (6,4). Schwarz-Grün gilt als ein mögliches Regierungsbündnis, Wüst hat angekündigt, er wolle mit allen demokratischen Parteien Gespräche führen.

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Kretschmer sagte, Wüst habe auch als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz gezeigt, dass er zusammenführen könne und fachlich exzellent sei. Den Grünen warf er vor, in der Energiepolitik falsche Prioritäten gesetzt zu haben. „Da ist nichts mehr von Zeitenwende und von Einsicht in Notwendigkeiten zu sehen“, sagte er. „Sondern da wird ein grünes ideologisches Programm aus Jahrzehnten jetzt versucht abzuarbeiten.“ Dies müsse offen benannt werden: „Was ist hier wirklich Sache und wo ist hier Show dabei?“

Von RND/dpa

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