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Hochwasser

Kretschmer nimmt Laschet gegen Kritik in Schutz

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, äußert sich im Penck Hotel zur Hochwassersituation in Deutschland und der Unterstützung aus Sachsen.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, äußert sich im Penck Hotel zur Hochwassersituation in Deutschland und der Unterstützung aus Sachsen.

Frankenberg. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat CDU/CSU-Kanzlerkandidat Armin Laschet gegen Kritik wegen dessen Auftreten im Hochwassergebiet in Schutz genommen. Das Bild eines Menschen, „der nach Stunden der furchtbaren Bilder der Zerstörung, von Tod und Elend und Entscheidungen in einem Katastrophenszenario an einem Punkt irgendwann auch mal lachen musste“, beschreibe nicht die Situation, sagte Kretschmer am Montag bei einer Veranstaltung in Frankenberg (Mittelsachsen). Dominierend seien die Hilfsbereitschaft in den betroffenen Regionen oder auch das in Schwarz-Rot-Gold strahlende Rathaus von Tel Aviv.

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Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident steht in der Kritik, weil er am Samstag während eines Besuchs mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im überfluteten Erftstadt gescherzt und gelacht hatte. Laschet äußerte später sein Bedauern. Kretschmer sagte, die Frage, wen man politisch verantwortlich mache, sei jetzt nicht das Wichtigste. „Es ist auch zu leicht und zu billig, das einfach auf den Klimawandel zu schieben.“

Sachsen habe nach der Flutkatastrophe 2002 insgesamt 3,6 Milliarden Euro in Hochwasserschutz investiert. Auch dies hätte aber nicht für ein solches „Starkregenereignis“ wie nun in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gereicht. „Es ist ein Schicksalsschlag, für den verschiedenste Dinge zusammenkommen müssen“, sagte der Ministerpräsident. „Das Entscheidende in dieser Zeit wie in vielen anderen Momenten ist, das Gemeinsame, das Verbindende zu suchen.“

Von RND/dpa

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